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Meghan Markle erhält Unterstützung von weiblichen Abgeordneten.

Trotz Brexit

Rummel um Meghan Markle - jetzt schaltet sich das Parlament ein

Meghan Markle stößt immer wieder auf Kritik. Zwischen royalen Pflichten und öffentlicher Aufmerksamkeit steht sie unter Druck. Jetzt erhält sie Unterstützung aus dem Parlament.

London - Herzogin Meghan hat es nicht immer leicht im Königshaus. Der Rummel um die 38-jährige Ehefrau von Prinz Harry in der Yellow-Press reißt ohnehin nicht ab. Jetzt schaltet sich sogar die Politik ein: Mehrere weibliche Unterhaus-Abgeordnete solidarisieren sich mit Meghan Markle.

Die Labour-Politikerin Holly Lynch hat sich am Dienstag in einem offenen Brief an die Herzogin gewandt. 72 weibliche Parlamentarierinnen solidarisierten sich mit Markle. Die Berichterstattung über die ehemalige US-Schauspielerin mit afroamerikanischen Wurzeln wird vor allem für „veraltete“ und „koloniale Untertöne“ kritisiert. Dies könne nicht hingenommen werden.

Meghan Markle vs. Medien: weibliche Abgeordnete unterstützen die Herzogin

„Als weibliche Abgeordnete aller politischen Richtungen möchten wir Ihnen unsere Solidarität ausdrücken, indem wir uns gegen die oft geschmacklose und irreführende Natur der Geschichten wenden, die in einigen unserer nationalen Zeitungen über Sie, Ihren Charakter und Ihre Familie gedruckt werden“, heißt es in dem Brief.

Der Kampf zwischen der britischen Presse und Herzogin Meghan führte sogar schon zu einem juristischen Konflikt. Meghan Markle verklagte die Zeitung Mail on Sunday.

Die Initiatorin des Briefes sagte, Meghan habe sie persönlich angerufen und für den Brief bedankt. „Sie rief mich an, um mir und den anderen weiblichen Abgeordneten dafür zu danken, dass wir zu ihr stehen und diesen offenen Brief gesendet haben“, sagte Lynch dem Sender ITV am Mittwoch. Die Herzogin habe sich über das Schreiben gefreut.

Meghan Markle: Medienrummel um die Herzogin scheint nicht abzureißen

Weiter schrieben die Parlamentarierinnen an die Herzogin, sie wollten ihre Möglichkeiten nutzen, um sicherzustellen, dass „unsere Presse Ihr Recht auf Privatsphäre akzeptiert und Respekt zeigt und dass die Geschichten die Wahrheit widerspiegeln“. Als Abgeordnete stünden sie selbst in der Öffentlichkeit und könnten die Herabsetzungen nachvollziehen, die oft benutzt würden, „um Frauen in öffentlichen Ämtern davon abzuhalten, mit unserer sehr wichtigen Arbeit weiterzumachen“.

Kürzlich haben Meghan Markle und Prinz Harry ein Interview in einer TV-Dokumentation gegeben. Dass Meghan darin zugab, dass ihr Leben sei gerade nicht ganz einfach, sorgte für Diskussionsstoff. 

Dabei soll es auch zu Konflikten zwischen Herzogin Meghan und Herzogin Kate gekommen sein. Ein Selfie soll der Herzogin Ärger mit der Queen eingehandelt haben.

Die Fans der Royals sind unterdessen ganz begeistert davon, welchen Spitznamen Meghan und Harry für Archie ausgesucht haben.

dpa/lb

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