Agora-Karneval

Jecke Karnevals-Party unter freiem Himmel in der Ickerner Agora

In der Agora wurde am Samstag wieder unter freiem Himmel Party gemacht. Die Jecken der Europastadt ließen sich nicht lange bitten und kamen in Scharen an die Zechenstraße.

Bei grauem Himmel war es vergleichbar bunt auf dem Platz des Agora- Kulturzentrums. Hier wurde ausgelassen Karneval gefeiert. Höhepunkt des Tages war die Gruppe Terrortucken:

"Kölle Alaaf" schallt es um Punkt 11.11 Uhr aus den Boxen auf dem Platz des Agora Kulturzentrums. Die Tanzgarde marschiert ein. Damit beginnt die Karnevalsfeier des Eintracht Ickern. "Ab viertel vor zwölf, wird es hier richtig voll.", warnt Uwe Pompöse, Geschäftsführer der DJK Eintracht Ickern vor. "Wir rechnen mit 700 oder 800 Gästen.", fügt er hinzu. Er selbst freue sich am meisten auf das ausgelassene Mitfeiern nach dem Programm.

Kravanja und Schwabe grüßen die Feiernden

Bierwagen, Soft Drinks und Süßigkeiten-Stand. Hier wurde sich auf jeden Fall ausreichend um die Karneval Feiernden gekümmert. Während immer mehr Leute auf dem Platz eintrudelten, sorgte Jörg Schlösser auf der großen Bühne für die richtige Stimmung. Hier ließen sich auch Bürgermeister Rajko Kravanja und der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe zur Begrüßung blicken.

Nach kurzen Scherzen verließen die zwei aber auch schon wieder die Bühne und riefen den Feiernden zum Abschluss ein lautes "Ickern, Helau" zu. Dann dröhnten die ersten Karnevalsklassiker aus den Boxen. Schon war die Stimmung auch nicht mehr zu halten und es wurde ausgelassen gefeiert. Die Menge schunkelte Arm in Arm über den Platz.

Mit seiner Ankündigung sollte Pompöse recht behalten. Bereits um halb zwölf wimmelte es auf dem Platz nur so von Verbrechern, Flamingos, Prinzessinnen und Piraten. Darunter viele, die sich zusammen kostümierten.

Hier kennt man sich, hier trifft man sich

Eine Gruppe Frauen aus Ickern ist jedes Jahr dabei und verkleidet sich einheitlich zu dem Fest. Dieses Jahr als Gruftis, mit schwarzem Make Up und Umhang. "Wir sind hier um Spaß zu haben und wegen der guten Stimmung", sagt Kerstin, eine der Frauen aus der Gruppe. Doch man komme auch, um Leute zu treffen und Gesichter zu sehen, die man nicht immer sieht. Meint auch Christian Scharf, Polizeihauptkommissar: "Hier trifft man sich!".

Während die Menge weiter feierte, passierte auf der Bühne vor allem eins: Es wurde getanzt. Und das in dem Programm von vier Stunden Dauer nicht zu wenig. Verschiedene Tanzgarden, unter anderem die der Roten Funken oder des Eintracht Ickern, füllten das Bühnenprogramm.

Unter den Gästen freute man sich aber vor allem auf einen Programmpunkt. Die Terrortucken und ihren Hit "Wir sind die Geilsten im Revier", die die Karnevalsbegeisterten zum Ende der Veranstaltung auf die After-Show-Party im Mythos einstimmen sollten. "Die sind der Hammer!", sagt die geborenen Castroperin Heike, die jedes Jahr wieder zum Fest kommt.

Mit dieser guten Laune wurde auch nach dem Programm weiter gefeiert. "Das Programm ist super, das Bier schmeckt, die Stimmung ist klasse!", fasst Stefanie aus Ickern den Tag zusammen.

Cheforganisator Jörg Schlösser hatte gemeinsam mit der Eintracht Ickern den Open-Air-Karneval auf die Beine gestellt, bei dem ab 11.11 Uhr auf dem Gelände des Kulturzentrums gefeiert werden durfte, was das Zeug hielt.

Die Feiernden hatten sich auch von eher mauen Wetteraussichten nicht abschrecken lassen, hatten ihre Kostüme mit dem einen oder anderen dicken Schal, einer wärmenden langen Unterhose oder einer dicken Mütze aufgepimpt und stürzten sich so in das Getümmel.

Mit viel Musik und Tamtam, Auftritten vieler Tanzgruppen und einigen Gesangsdarbietungen ging es durch den närrischen Tag. Jörg Schlösser am Mikro führte durch das Programm, war aber auch mit eigenen Beiträgen dabei.

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