Aktionsbündnis

Dritte Castroper Demo "Fridays for Future": Das muss man zum Klimastreik am Freitag wissen

Die erste Demo war gut besucht, die zweite weniger. Jetzt versuchen es die 30 Köpfe der Initiative Fridays for Future Castrop-Rauxel zum dritten Mal. Alles, was man zum Protest wissen muss.

Das Wichtigste vorweg: Am Freitag, 24. Mai, um 13 Uhr findet die nächste Demo des Aktionsbündnisses aus Castrop-Rauxel unter dem Motto "Fridays for Future" statt.

"Da es sich um einen europaweiten Klimastreik handelt, ist es hier besonders wichtig, dass viele Leute kommen", sagt Mitorganisatorin Anna Liedtke. Sie ist im Kinder- und Jugendparlament der Stadt und gehört zu den rund 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die zum Orga-Team von "FFF Castrop" zählen.

Artspace: Am Donnerstag malen die Jugendlichen Plakate

Treffpunkt ist der Castroper Marktplatz. Die Gruppe ruft die Teilnehmer dazu auf, eigene Plakate mitzubringen, wenn gewünscht. "Aber es wird auch wieder einen Artspace geben", sagt Anna Liedtke: Am Donnerstag, 23. Mai, treffen sich alle, die Bock haben, zum Malen und Basteln um 17 Uhr im Jugendtreff BoGis, Leonhardstraße 2.

Am Freitag ist um 13 Uhr Start am Marktplatz. Zu Beginn wird es ein paar offizielle Worte der Anmelder der Demo geben. Um etwa 13.30 Uhr setzt sich der Zug dann in Richtung Europaplatz / Rathaus in Bewegung - analog zu den ersten beiden FFF-Demos in der Stadt.

Geplante Reden und ein offenes Mikrofon

Auf dem Europaplatz sind zwei weitere Reden geplant. Außerdem wird es wieder ein "Open Mic" geben: Jeder, der etwas zu sagen hat, kann ans Mikro treten und seine Botschaft kundtun.

Vom Europaplatz geht es dann durch die Stadt wieder zurück zum Marktplatz, wo es noch eine Abschlusskundgebung gibt. Wer genau reden wird, steht noch nicht fest.

Die Gruppe hat zur Demo bei der Polizei 250 Demonstranten angekündigt. Beim ersten Mal am 15. März sollen es rund 500 Teilnehmer gewesen sein. Am zweiten Freitag, der in den Osterferien lag, kamen deutlich weniger.

Aufmerksamkeits-Ziel: lokal, aber auch global

Anna Liedtke sagt: "Natürlich erhoffen wir uns, dass viele motivierte Teilnehmer erscheinen und wir die Aufmerksamkeit der lokalen Politiker erhalten." Wichtig sei aber auch, dass es sich um einen "globalen Klimastreik" handelt: "Wir wollen also Politiker auf der ganzen Welt dazu anstiften, sich mehr um das Klima zu kümmern." Auch aus Castrop-Rauxel heraus.

Zum Orga-Team von Fridays for Future Castrop-Rauxel zählen neben Anna Liedtke unter anderem auch Lilli Meister und Lea Leidig. Die Gruppe war auch mit einem Stand auf dem Stadtfest für Demokratie am Sonntag auf dem Europaplatz vertreten.

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