Altenheim und Wohnungen

Neue Bauten für Senioren in Castrop und Habinghorst

Castrop-Rauxel. - Gute Nachrichten in Sachen Stadtentwicklung: Am Standort In der Kemnade haben die Bauarbeiten zur Errichtung eines Altenheimes mit 80 Plätzen begonnen. Das erste Haus mit 16 barrierefreien Wohnungen soll in zwei Monaten bezugsfertig sein. Und auch in Habinghorst tut sich was.

Im Bereich In der Kemnade sollen neben dem Altenheim in vier weiteren Mehrfamilienhäusern 100 Wohnungen entstehen. Insgesamt werden hier unter der Regie der Firma Oikos 30 Millionen Euro investiert. "Wieder mit Hilfe einer Castrop-Rauxeler Investorengemeinschaft", sagt Investor Konstantinos Boulbos. Eigentlich wollte man In der Kemnade schon ein Stück weiter sein, aber die reale Bombe im November und eine weitere, die sich dann nur als Verdachtsfall entpuppte, verzögerten den Baustart um drei Monate.

Ersatz für den Standort Holzstraße

Das Altenheim ist der Ersatz für den Standort an der Holzstraße. Hier greift demnächst die neue gesetzliche Regel, dass ein Heim zu 80 Prozent über Einzelzimmer verfügen muss. Ein Umstand, den Boulbos kritisch sieht. "Wir werden auch an dieser Stelle einen Pflegenotstand haben", prognostiziert er. Mit dem Abbau der Doppelzimmer sei klar, dass nicht genügend Heimplätze zur Verfügung stünden. "Damit wird die Pflege zu den Angehörigen zurückgegeben", sagt Boulbos. Die Bauzeit fürs neue Altenheim soll ein Jahr betragen. Und genau wie beim Altenheim Helena auf dem Habinghorster Markt soll hier energetisch das Bestmögliche rausgeholt werden. In der Kemnade sollen die Bewohner mit Hilfe eines Blockheizkraftwerks mit Wärme und Strom versorgt werden. Hier sind die hiesigen Stadtwerke als Partner im Boot.

In Habinghorst entstehen 42 Seniorenwohnungen

Auch in Habinghorst geht es jetzt voran. Im Sommer werden es fünf Jahre, dass das Altenheim Helena am Marktplatz Eröffnung feiern konnte. Von Anfang war die Errichtung zweier weiterer Gebäude für Wohnen mit buchbaren Leistungen angedacht. 42 Wohnungen zwischen 45 und 60 Quadratmetern Größe werden entstehen. Die Investitionssumme beträgt knapp sechs Millionen Euro, auch hier kommt unter Oikos-Regie eine Castrop-Rauxeler Investorengemeinschaft zum Zug. "Wenn die Baugenehmigung da ist, kann es losgehen", sagt Boulbos. Zum Zug kommt ein Generalunternehmer; Fertigstellung soll im Juli 2019 sein. Eine Arztpraxis ist an diesem Standort nicht mehr geplant.

Platz für den Wochenmarkt wird in Habinghorst weiter da sein, versichert der Investor.

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