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Der dreijährige Shivicie Isaac auf der Polizeiwache der Bundespolizei in Dortmund, kurz bevor er von seiner Mutter abgeholt wurde.

Dortmunder Hauptbahnhof

Beim Ausstieg getrennt: Dreijähriger fährt allein im Zug

Weil er es beim Ausstieg in Castrop-Rauxel nicht rechtzeitig aus dem Zug schafft, fährt ein dreijähriger Junge ohne seine Familie weiter nach Dortmund. Bundespolizisten nehmen ihn in Obhut.

Schockmoment für Mutter und Sohn in Castrop-Rauxel: Weil der dreijährige Shivicie Isaac es am späten Samstagnachmittag nicht rechtzeitig mit seiner Mutter und seinen zwei Schwestern aus dem Zug schafft, fährt er alleine weiter nach Dortmund - während seine Familie am Bahnhof in Castrop-Rauxel zurückbleibt.

Noch am Bahnhof verständigt die Mutter die Polizei, woraufhin sich in Dortmund Beamte der Bundespolizei auf den Weg machen, um den Jungen am nächsten Halt des Zuges in Empfang zu nehmen.

Auf der Wache gab‘s Pizza

Während der rund zwanzigminütigen Fahrt kümmert sich laut Bundespolizei der Lokführer um Shivicie Isaac und übergibt ihn am Dortmunder Hauptbahnhof den Bundespolizisten.

Laut Sprecher Achim Berkenkötter nehmen ihn die Beamten mit zur Wache, wo es auf den Schreck erstmal Pizza gibt. „Er war natürlich schüchtern, aber sehr lieb“, schildert Berkenkötter. Dreijährige habe den Schock gut verkraftet.

Wenig später kann er seine Mutter und seine Schwestern wieder in den Arm schließen, als die ihn von der Wache abholen. Zuvor darf er aber noch die Mütze einer Beamtin aufsetzen. Da kann er auch wieder lächeln.

Marie Ahlers

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