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Enten leben auf Straßen gefährich.

Tote Enten und Gänse

Am Mühlenteich in Frolinde werden Enten totgefahren - das berichtet ein Anwohner

Die Bürgerinitiative „Rettet den Mühlenteich“ setzt sich schon seit Langem für die Umgestaltung und den Erhalt des Teiches ein. Auch an die Enten und Gänse wird gedacht.

Ein besorgter Anwohner hatte den Ruhr-Nachrichten gemeldet, dass es immer wieder zu totgefahrenen Enten an der Merklinder Straße am Mühlenteich komme. Um die Aussage zu unterstützen, hängte er ein Foto von zwei toten Enten an.

Zum Schutz der Tiere hätte er gerne einen Zaun an der Stelle, wo immer immer wieder tote Enten liegen. Denn die Enten würden zur Futtersuche immer wieder auf der Straße hin und her laufen. So weit will Ingrid Tilsemeyer von der Bürgerinitiative „Rettet den Mühlenteich“ nicht gehen. Sie habe bis jetzt selbst nur eine tote Ente gesehen. Trotzdem wolle die Initiative sich erneut mit dem Thema beschäftigen.

Eine Hecke zum Schutz? 

Geplant sei statt eines Zaunes eher eine Hecke: „Diese würde dann Enten und auch Gänse, die am Mühlenteich beheimatet sind, davor schützen, überfahren zu werden. Außerdem sollte diese dann auch dem Schutz von Kindern dienen und Abgasen entgegenwirken“, sagt Ingrid Tilsemeyer.

Ob und wann solch eine Maßnahme greift, das steht noch nicht fest. Nach einer Mitgliederversammlung am Montag, 1. Juli, um 19.30 Uhr im Haus Ratte, werde in nächster Zeit erneut Rücksprache mit der Stadt Castrop-Rauxel gehalten. Ob und was die Stadt deshalb geplant hat, konnte Ingrid Tilsemeyer, die selbst in der Gegend um den Mühlenteich wohnt, nicht sagen.

Laura Schulz-Gahmen

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