Deutsche Knochenmarkspende

Am Ernst-Barlach-Gymnasium startet eine große Typisierungsaktion für die DKMS

Mit einer Speichelprobe Großes bewegen: Am Mittwoch, 19. September, läuft eine Typisierungsaktion am EBG. Es geht auch um Solidarität.

Es ist auch schon ein Stück Dankbarkeit, das sie fühlt und sie dazu bewogen hat, Werbung zu machen. Werbung für eine gute Sache - um anderen zu helfen und Leben zu retten. Iris Boxhammer hat die Initiative ergriffen, um am Mittwoch, 19. September, eine Aktion für die DKMS im Ernst-Barlach-Gymnasium (EBG) auf die Beine zu stellen.

DKMS ist jene seit vielen Jahren unermüdlich international um Unterstützung bittende Organisation mit der Devise: Wir besiegen Blutkrebs - deutsche Knochenmarkspende. Iris Boxhammer (73), zweifache Großmutter, hat eine Krebserkrankung in ihrer Familie miterlebt. Den Kontakt zum EBG knüpfte sie über Elke Balz vom Refugium für Tiere in Not, die früher am EBG unterrichtete, und Biologielehrerin Ulrike Kuhlmann, die früher Krankenschwester war. "Dass es am EBG eine Sani-AG mit der Lehrerin Nicole Rudolf gibt, ist bei der DKMS sehr gut angekommen", sagt Iris Boxhammer beim Gespräch mit unserer Zeitung.

Ein Wangenabstrich reicht

Die Sanitäter-Arbeitsgemeinschaft kümmert sich seit einigen Jahren um Soforthilfe bei Unfällen, hilft bei Bundesjugendspielen und hat einen Notfalltreff. Beim Aktionstag wird sie mit am Ball sein. "Wir unterstützen das Ganze natürlich gerne", sagt Schulleiter Dr. Friedrich Mayer.

Am Aktionstag wird es um 10 Uhr zunächst in der Aula Informationen rund um das Thema Knochenmarkspende geben, welche Voraussetzungen es gibt und wie der Ablauf aussehen kann. Danach können alle, die mitmachen wollen, einen Wangenabstrich in einem extra Raum vornehmen lassen. Im Gegensatz zu früher ist schon lange keine Blutentnahme mehr nötig.

Bürgermeister ist Schirmherr

Eingeladen sind neben der Oberstufe und Schülerinnen und Schülern ab 17 Jahren auch alle anderen Interessierten, die mithelfen möchten. Die Schirmherrschaft über die Aktion hat Bürgermeister Rajko Kravanja übernommen. Unsere Stadt steht bei solcherlei Aktionen in guter Tradition. Wann immer es bislang Hilfsaktionen dieser Art gegeben hat, war die Resonanz groß.

Prinzipiell mitmachen können Menschen zwischen 17 und 55 Jahren. 17-Jährige, die sich haben registrieren lassen, werden mit dem 18. Geburtstag im weltweiten Suchlauf berücksichtigt. Unterstützung kommt auch von mehreren ortsansässigen Geschäftsleuten. Auffenberg, Grobe, Schickentanz und das Café Residenz sind mit Kuchen-Spenden dabei, deren Verkaufserlös für die DKMS gedacht ist. Iris Boxhammer: "Wir freuen uns über jeden, der sich an der Typisierung beteiligt."

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