Dietmar Bär ist der Star-Gast

Tagung über das Erzählen auf der Zeche Zollern

Bövinghausen. - Auf Zeche Zollern geht es Donnerstag und Freitag in einer Tagung um das Ende des Bergbaus. Auch Dietmar Bär, der Bochumer, bekannt aus dem Köln-Tatort, kommt. Das ist das (Rahmen-)Programm am 1. und 2. März.

Die Zeche Zollern in Bövinghausen ist Ort einer Tagung, die das Fritz-Hüser-Institut aus Dortmund in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Donnerstag, 1. März, veranstaltet. Anlass ist das Ende des Steinkohlenbergbaus. Eine Lesung mit Dietmar Bär und ein Filmabend gehören zum Begleitprogramm.

Die interdisziplinäre Tagung am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. März, trägt den Titel "Leben in der Arbeitslandschaft. Narrationen des Ruhrbergbaus. Bestandsaufnahme und Perspektiven". Die Referenten beschäftigen sich in ihren Vorträgen mit Fragen wie: Wie fand und findet das Erzählen dieser Region statt? Was und wie berichten Bergbauromane, Gedichte, Reiseberichte und Lebenserinnerungen über das Ruhrgebiet? Wie sehr prägen Fotografie, Film und Museum die Vorstellungswelt im Revier?

Im Rahmenprogramm der Tagung findet am Donnerstag, 1. März, um 20 Uhr die Lesung "Wir fürchten nicht die Tiefe" mit Dietmar Bär statt. Der Schauspieler präsentiert eine Auswahl aus Romanen, Gedichten und Erzählungen aus 100 Jahren Bergbauliteratur. Eintrittskarten für die Lesung gibt es nur an der Abendkasse für 16 Euro (ermäßigt 12 Euro). Eine Reservierung per Mail an fhi@stadtdo.de wird empfohlen.

Am Freitag, 2. März, um 20 Uhr findet in Kooperation mit der Kinemathek im Ruhrgebiet ein Filmabend statt. Der Film "Das Alte und das Neue" von Christoph Hübner und Gabriele Voss aus dem Jahr 1998 knüpft an eine sechsteile Film-Dokumentation zur Zeche Prosper/Ebel aus den 1970er-Jahren an. 20 Jahre später ist die Zukunft der Kohle unsicher geworden. Bergleute machen in Aktionen ihrem Unmut Luft, besetzen für eine Woche die Zeche. In unmittelbarer Nachbarschaft wird der Freizeitpark "Movie World" eröffnet. Der Film nimmt die Spuren der Menschen wieder auf, die in der Doku aus den 1970er-Jahren eine Rolle spielten. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Paul Hofmann und Christoph Hübner statt. Der Eintritt ist frei.

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