Drei Pächter im Rennen

Neueröffnung im Lindenhofpark wahrscheinlich im Sommer

Deininghausen - Der Lindenhofpark steht seit 2015 leer. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Einen neuen Pächter gibt es noch nicht. Das liegt aber nicht an mangelndem Interesse von potenziellen Pächtern.

Seit Anfang 2015 steht die ehemalige Gaststätte Lindenhofpark am Ortsrand leer. Der neue Besitzer der Immobilie - die XL Rent GmbH - sprach zunächst von einer Neueröffnung im Frühsommer 2017, dann von Herbst 2017. Doch neue Gastronomie hat dort bislang nicht eröffnet. Es wird wohl auch noch eine Weile dauern. "Wir wollen diesmal einen anderen Weg gehen", sagt Christian Rachner, Prokurist der dazugehörigen Automobile Darmas GmbH auf Anfrage unserer Redaktion.

Ein Rundgang über die Baustelle im vergangenen Jahr

Erst wenn der Innenausbau erledigt ist, will sich die GmbH auf einen Pächter festlegen. 75 Interessenten gab es angeblich für den Lindenhofpark - eine ganze Menge. Sie alle wurden von Rachner und seinen Kollegen durchleuchtet, bevor es in weitere Verhandlungen geht. "Nicht alle passten zu uns", so Rachner. "Wir mussten einigen absagen, denn es gab welche ohne Gastronomie-Erfahrung. Oder die Bonität stimmte nicht." Auch die Anfragen für Shisha-Cafés und ein China-Restaurant lehnte Rachner ab. "An der Stelle passen etwas gut bürgerliches oder ein Steakhaus besser", sagt Rachner. Außerdem wolle man lieber langfristig planen und nicht das Risiko eingehen, nach zwei Jahren einen neuen Pächter suchen zu müssen.

Drei Interessenten seien jetzt noch im Rennen um die Immobilie. Die verfeinern ihre Konzepte, auch mit Raumausstattern an der Seite.

Bleibt die Kegelbahn?Der etwa 60 Quadratmeter große Toilettenanbau, der notwendig war, um die Anforderungen der Barrierefreiheit zu erfüllen, steht inzwischen, muss jetzt noch innen fertiggemacht werden. Die Toiletten im unteren Teil des Gebäudes seien auch modernisiert worden, sind aber vor allem für Gäste von geschlossenen Gesellschaften oder der Kegelbahn gedacht. Also bleibt die Kegelbahn? "Das muss der Pächter entscheiden", sagt Rachner. Die müsste dann wahrscheinlich auch noch modernisiert werden.

Der Innenausbau im Hauptgebäude laufe noch immer auf vollen Touren. Die Fliesen sind verlegt, alles ist weiß gestrichen und die Grundbeleuchtung steht auch. Möbel, Küchenausstattung und Dekoration seien dann Pächtersache. "Die Handwerker brauchen noch etwa einen bis anderthalb Monate dafür", sagt Rachner. Draußen vor dem Haus und im Biergarten ist auch schon etwas passiert: Einige Sträucher sind weggekommen, dafür ist schicker Schotter neu aufgetragen worden.

Ab April oder Mai soll dann verpachtet werden. Der Pächter solle noch zwei oder drei Monate Zeit haben, um seine Pläne zu verwirklichen. "Wir machen hier keinen Schnellschuss", sagt Rachner.

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