St. Elisabeth

Der Raum zum Innehalten mit farbigen Fenstern im Hospiz ist eröffnet

So quirlig wie am Sonntag geht es sonst nicht zu im Raum der Stille, jenem kleinen Zimmer zum Innehalten und zum Sammeln im Hospiz St. Elisabeth. So bunt aber schon.

So bunt freilich wie am Sonntag, als die neuen Fenster in diesem Raum bei einer kleinen Feier eingeweiht wurden, ist es dank des bunten Glases, in das der Betrachter versinken kann, jetzt aber immer.

Wunderschön seien die beiden neuen Fenster geworden, die Atmosphäre in dem Raum habe entscheidend gewonnen, war sich die Gäste-Schar einig. Darunter neben vielen anderen der Künstler Klaus Meier aus Mengede, der die Fenster geschaffen hat, Spenderin Brigitte Bade, Stiftungsgründerin Elisabeth Grümer, Klassenlehrerin Ines Robertz, die mit ihren Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 7a des Dortmunder Leibniz-Gymnasiums maßgeblich den schwarz-weißen Entwurf für das Fenster-Motiv ins Farbige übersetzt haben, und eine kleine Delegation der Schule. "Der Raum strömt Wärme und Geborgenheit aus", sagte Brigitte Bade. Die Fenster seien umwerfend schön. Lehrerin Ines Robertz erzählte, wie die Farben auf dem Glas entwickelt wurden, die Entscheidung für einzelne Segmente auf dem symbolischen Lebensweg fiel.

Grün steht da zum Beispiel für den Fußweg, weil einer Schülerin das von einem Kollegen energisch vorgebrachte Grau für Asphalt viel zu trist gewesen sei. Der Weg solle Grün sein, als Symbol für einen Fußweg auf einer grünen Wiese.

Elisabeth Grümer erklärte: "Die neuen Fenster sind ein weiteres Puzzleteil für dieses Hospiz." Nur einen Steinwurf weiter soll bekanntlich das Kinderhospiz Sonnenherz errichtet werden. Auch dafür gehe die Suche nach weiteren Puzzle-Teilen weiter, damit dort am 9. September 2019 dann der erste Spatenstich erfolgen kann.

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