Evangelisches Krankenhaus

EvK legt zwei Kliniken für Innere Medizin zu einer großen zusammen

Im Januar sind die beiden Kliniken für Innere Medizin im Evangelischen Krankenhaus auf zu existieren. Sie sind als neues internistisches Zentrum zu einer großen Klinik zusammengelegt worden.

Baulich hat sich am Evangelischen Krankenhaus (EvK) in den vergangenen Jahren einiges verändert. Auch die Arbeitsabläufe werden jetzt neu strukturiert. Seit Januar sind die beiden Kliniken für Innere Medizin I und II als neues internistisches Zentrum in einer großen Klinik zusammengelegt worden. "Profitieren sollen davon in erster Linie die Patienten", sagte EvK-Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter dazu am Freitag beim Pressegespräch. Gerade ältere Patienten, die häufig mehr als eine Erkrankung haben, müssten nun nicht mehr von Abteilung zu Abteilung verlegt werden, sondern könnten gleichzeitig von unterschiedlichen Fachärzten betreut werden.

Am Personalschlüssel ändere sich in der neuen Klinik nichts. Nur viele bürokratische Prozesse fielen durch die neue Struktur weg. "Die gleichen Kräfte werden jetzt besser genutzt", sagt Dr. Jürgen Jahn dazu. Er ist, zusammen mit Dr. Holger Gespers und - neu - Christoph Schildger, als Chefarzt für die Leitung der neuen Klinik zuständig.

"Trotz der hohen Fachspezifikation wollen wir das Gesamtheitliche nicht aus dem Blick verlieren", so Gespers.

Größte Klinik der Stadt

Durch die Zusammenlegung der beiden Kliniken werde das internistische Zentrum nicht nur die größte Klinik im EvK, sondern auch im Stadtgebiet. Positive Effekte soll die Zusammenlegung nicht nur für die Patienten haben, sondern auch für die Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten junger Ärzte. Sie fänden, so hieß es, jetzt ein großes Spektrum an Fachweiterbildungen unter einem Dach vor. Als Assistenzärzte brauchen sie nicht von einer Klinik in die andere zu wechseln und erhalten in Zukunft bereits zum Einstieg einen Rotationsplan für ihre fünfjährige Ausbildung.

Verbesserungen ergäben sich darüber hinaus für das Pflegepersonal. Kürzere Wege, angenehmere Pflege und zufriedenere Patienten führt Pflegedirektorin Beate Schlüter hier an. "Die Mitarbeiter ziehen bis jetzt voll mit", sagt Jahn.

Und am Ende werde noch eine Sache leichter: "Nicht nur die Fortbildungen, auch die Urlaube können unter einem Dach besser geplant werden", sagt Christoph Schildger.

Von den insgesamt 388 Betten an der Gruholzallee stehen den Internisten 150 zur Verfügung. Etwa 6300 der jährlich fast 15.000 Patienten des EvK werden also in dieser Abteilung behandelt.

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