Hauptbahnhof

Radstation bleibt zumindest bis März doch im Bahnhofgebäude

Für die Radstation im Bahnhofsgebäude am Berliner Platz zeichnet sich eine dauerhafte Lösung ab. Der Umzug in die obere Etage des Gebäudes wird als Dauerlösung untersucht.

Bis vor Kurzem hatte es noch so ausgesehen, als ob Ende Oktober Schluss wäre für die Radstation im Rauxeler Hauptbahnhofs-Gebäude. Doch jetzt ist ein Happy End in Sicht. Die Schilder hingen bereits in der Tür, die die Kunden da-rauf aufmerksam machen sollten, dass bald Schluss ist: Durch den Verkauf des Bahnhofsgebäudes stand die Radstation im Hauptbahnhof vor dem Aus. Der neue Eigentümer, die Wewole-Stiftung, hat eigene Pläne für die Räumlichkeiten, in denen Bahnpendler bisher ihr Fahrrad abstellten oder Kunden auch kleine Reparaturen an ihren Rädern durchführen lassen konnten.

Pläne mit der Sparkasse hatten sich zerschlagen

Nachdem die Wewole-Stiftung bereits seit dem 1. Oktober neuer Eigentümer des Bahnhofgebäudes ist, sollte die Radstation spätestens am 31. Oktober ausziehen. Das Problem: Neue Räume ließen sich bis vor Kurzem nicht finden. Pläne, die Radstation in der bisherigen Sparkassenfiliale in Rauxel oder im ehemaligen Küchenstudio an der Wartburgstraße unterzubringen, zerschlugen sich.

Nun gibt es aber eine neue Entwicklung, wie sowohl Laura Wächter von der Rebeq GmbH, die die Radstation betreibt, als auch Rochus Wellenbrock von der Wewole-Stiftung bei einem Ortstermin bestätigten. "Wir sind vor anderthalb Wochen zusammen durch das Gebäude gegangen und haben verschiedene Ideen gesammelt, wie wir die Radstation hier erhalten können", so Rochus Wellenbrock. "Fester Wille von uns war es immer, dass wir dieses Angebot hier erhalten."

Die Einigung sieht nun vor, dass die Radstation zunächst bis Ende März an der gewohnten Stelle bleiben kann. Bis dahin läuft auch die aktuelle Maßnahme, die die Rebeq jedes halbe Jahr mit der Stadt und dem Jobcenter anbietet. Bis dahin soll nun geprüft werden, ob und wie man die Radstation ins erste Obergeschoss des Bahnhofsgebäudes verlegen kann. "Es werden jetzt verschiedene Optionen geprüft. Etwa die Nutzung eines Aufzugs oder einen direkten Zugang von der Straße aufs Bahngleis über eine Rampe", so Laura Wächter. Wenn die Umstände im oberen Geschoss vereinbar sind mit dem Arbeitsschutz und rechtlichen Aspekten, stehe dem Betrieb der Radstation dort nichts im Wege.

Rebeq zeigt sich sehr erleichtert

Zuständig für die Prüfung sind die Maßnahmenträger, also die Stadt und das Jobcenter. Bürgermeister Rajko Kravanja gab vor Ort bereits an, er werde die Pläne zum Erhalt der Radstation im Obergeschoss "wohlwollend prüfen". Laura Wächter zeigte sich sehr erleichtert über diese Lösung. "Wir sind sehr froh, dass die Radstation erst mal weitergeführt werden kann."

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