RVR und Jägerschaft

Weihnachtsbaumschlagen im Grutholz verbreitet weihnachtliche Stimmung

Beim Weihnachtsbaumschlagen im Grutholz gab es am Sonntag einen großen Andrang. Bei der Aktion von RVR und Kreisjägerschaft gab es in diesem Jahr zwei Besonderheiten.

Anstatt den Weihnachtsbaum nur zu kaufen, konnte dieser am Sonntag im Grutholz eigenhändig geschlagen werden. Mit einer Säge bewaffnet, marschierten große und klein Baumjäger durch den eigens dafür angelegten Fichten-Wald.

Und wie es sich für eine Jagd gehört, wurde die traditionell durch einen Bläserchor eröffnet.

Geleitet wurde die Aktion von Matthias Klar, dem RVR-Revierförster. Seit im Jahr 2013 die 2700 Fichten gesetzt wurden, ist es das zweite Mal, dass dieses Event stattgefunden hat. Zwar hat es in den Jahren zuvor schon Baumschlag-Einladungen gegeben, aber danach musste der Bestand natürlich erst wieder aufgeforstet werden.

"Wir wollen hierdurch unter anderem den Besuchern auch das Verständnis für den Wald näherbringen. Auch wenn die Bäume geschlagen werden, bedeutet das nicht, dass der Wald vernichtet wird. Hier geschieht dies alles auf ökologische und nachhaltige Art und Weise", sagte Matthias Klar.

Das eigentliche Ziel sei jedoch, eine Verbundenheit zu schaffen, da das Weihnachtsbaumschlagen ein Event für die ganze Familie, von den Kindern bis zu den Großeltern, sei. "Dank des Schnees kommt dieses Jahr auch eine tolle weihnachtliche Stimmung auf", sagte Klar.

Besucher sind von der Aktion begeistert

Begeistert zeigten sich auch die Weihnachtsbaumjäger, der große Ansturm sprach für sich. "Die Aktion ist schon toll", schwärmte Daniela Schröter. Zusammen mit ihrer Familie war sie das erste Mal im Grutholz, um selbst einen Weihnachtsbaum zu schlagen und das Konzept konnte sie überzeugen. "Es ist natürlich super, dass es hier in der Nähe ist. Und im Grutholz ist man ja auch sonst oft unterwegs", so Schröter.

Besonders für die Kinder sind solche Erlebnisse unvergesslich. "Das ist insgesamt eine schöne Sache, vor allem auch für die Kleinen", sagte Kristina Strube. Verbunden mit einem Waldspaziergang und der Tatsache, dass man die Bäume vorher in ihrer vollen Pracht betrachten konnte, sei diese Aktion ein tolles Erlebnis. Zum Erlebnis trug auch die Kreisjägerschaft bei, die warme Getränke und lokale Wildbratwürstchen anbot, gefrorenes, lokales Wildbret zum Verkauf dabei hatte und auch noch mit der rollenden Waldschule vertreten war.

Shuttle-Service für geschlagene Bäume

Außerdem gab es neben dem Verkauf von zahlreichen Köstlichkeiten zwei Besonderheiten in diesem Jahr. Es wurde erstmals ein Shuttle-Service für die geschlagenen Weihnachtsbäume angeboten, sodass sie nicht den ganzen Weg zum Auto geschleppt werden mussten.

Außerdem spendete die Jägerschaft Castrop-Rauxel 15 Nistkästen für Fledermäuse. Die wurden bei einem Sozialprojekt in Kooperation der Rebeq GmbH mit dem Kolping Bildungswerk hergestellt und dem RVR übergeben.

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