Jugend musiziert

 So erfolgreich sind drei Castrop-Rauxeler Nachwuchsmusiker

Castrop-Rauxel - Carla Benischowski, Merle Husemann und Marius Blase: drei junge Musiker, die jetzt für ihren Fleiß belohnt wurden. Wie viel Aufwand ist es für sie, bei "Jugend musiziert" 1. Preise abzuräumen? Wir sprachen mit dem Chef der Musikschule.

Einmal in der Woche haben sie Musikschulunterricht in der Musikschule Altstadt. In Wochen seit Anfang Dezember in etwa hatten sie darüber hinaus noch mehrere Übungs-Wochenenden. Jetzt haben sie Großes erreicht: Carla Benischowski, Merle Husemann und Marius Blase sind erfolgreiche Nachwuchsmusiker. Lehrer Jörg Rosomm (Gitarren- und Querflötenunterricht an der Musikschule Altstadt) trieb sie jetzt zu besonderen Erfolgen.

Carla Benischowski

Carla Benischowski ist 15 Jahre alt. Sie hat seit 2010 Musikschulunterricht und gehört im Wettbewerb "Jugend musiziert" der Altersgruppe 4 an. Sie absolvierte ihr Vorspiel-Konzert am 20. Januar in Marl und kam dabei auf 21 Punkte - das war der 1. Preis. Sie spielte folgendes Programm: Menuett aus "L' Arlésienne Suite Nr.2" - Georges Bizet Allegro aus "Sonate A-Moll (Op. 1 Nr.4)" - Georg Friedrich Händel Le Petit Negre - Claude Debussy Café 1930 aus "Histoire Du Tango" - Astor Piazzolla.

Merle Husemann

Merle Husemann ist 14 Jahre alt, spielt Gitarre und wird am Instrument seit 2013 unterrichtet. Bei "Jugend musiziert" ist sie in Altersgruppe 3 angetreten. Unterricht bekommt sie seit 2013 und spielte ihr Konzert am 20. Januar in Dortmund. Dabei sammelte sie 23 Punkte - das war der 1. Preis, verbunden mit einer Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Im Programm hatte Merle Husemann Variationen: "Malborough s?en va t?en guerre" - Fernando Sor Fantasie - Silvius Leopold Weiss Danza aus "4 Poems of Garcia Lorca" - Reginald Smith-Brindle

Marius Blase

Marius Blase ist 9 Jahre alt. Er spielt Gitarre seit 2014 und wird seither in der Musikschule unterrichtet. Bei "Jugend musiziert" trat er in der Altersgruppe 1b an. Sein Konzert spielte er am 20. Januar in Dortmund und kam dabei auf 23 Punkte - das war der 1. Preis an diesem Tag. In seinem Programm hatte er den Spuk-Walzer aus "Gitarrengeschichten Bd 2" - Maria Linnemann Die Elefanten & Der Dumme August aus "Manege Frei" - Jürg Kindle Gracioso und Allegro Moderato aus "Leichte Etüden Op. 60" - Fernando Sor.

Viel Übung ist nötig

"Mit bloß einmal wöchentlich Unterricht kommen diese jungen Musiker nicht aus", sagt Bodo Klingelhöfer, Leiter der Musikschule. "Innerhalb der Konzertvorbereitung reicht das nicht, da werden ab etwa acht Wochen vor dem Konzert auch die Wochenenden zum Unterrichten genutzt", so Klingelhöfer im Gespräch mit unserer Redaktion. Regelmäßiges Üben mindestens jeden zweiten Tag sei die Voraussetzung für diese Leistungen der Schüler. Und es gebe da noch was, das sie brauchten: "Die Nervenstärke der Schüler für ein solches Konzert ist ein wichtiger Bestandteil des Erfolges", so Klingelhöfer, der aber auch sagt: "Letztendlich sollte die Freude an der Musik immer im Vordergrund stehen."

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