Karnevals-Gala

22 Jahre und kein Ende in Sicht: Wie die Roten Funken die ASG-Aula zum Toben brachten

Vier Stunden lang feierte der Karnevalsverein Rote Funken am Samstag in der Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums: Singen, tanzen, lachen war das Motto. Richtig so, denn es gab was zu feiern.

Es ist 20.11 Uhr. Auf einmal wird es laut in der Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums. Der Spielmannszug des BSV Obercastrop marschiert ein. Damit beginnt die Jubiläumsfeier der KG Rote Funken Castrop-Rauxel.

Zwei Mal elf Jahre feierten die Jecken am Samstag. Dafür bot die Karnevalsgruppe eine Feier, die größer war als je zuvor. Der gut gefüllte Saal mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die große Bühne am Ende des Raumes und die bunt geschmückten Tische ließen schon erahnen, dass hier keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um den Abend zu einem besonderen zu machen.

Dazu waren Gäste eingeladen, die das erste Mal dabei sein durften: So wie der Spielmannszug des BSV Obercastrop, der die Feier eröffnete. Normalerweise spielt die Gruppe auf Schützenfesten. So etwas Großes sei für die Musikanten eine Premiere, sagt Michaela Mielke, Schriftführerin der Gruppe.

Stadtprinzenpaar kam, lachte und ging

Auf der Bühne moderierte Werner Appel den Abend. Und gerade, als die Veranstaltung so richtig begann, ließ sich das Dortmunder Stadtprinzenpaar Thomas I. und Angelika II. auf der Veranstaltung blicken. Der Saal erhob sich, das Fanfaren-Corps sorgte für eine feierliche Stimmung beim Einmarsch der Eminenz. Die Gäste im Saal schmetterten dem Paar ein kräftiges "Helau" zum Gruße entgegen. So wie es sich im Karneval gehört. Noch ein Lied des Prinzen, und schon zogen die beiden wieder aus dem Saal hinaus. Die Stimmung blieb aber großartig. Und auch Bürgermeister Rajko Kravanja feierte mit.

"Dieses Jahr ist alles größer und spektakulärer", sagte Daniela Lange, Tochter des Präsidenten der Roten Funken. Sie selbst ist seit ihrem fünften Lebensjahr im Verein aktiv, hat selbst mitgetanzt und später eine Tanzgruppe geleitet. Dann zog sie aus Castrop-Rauxel fort und hörte selbst mit dem Tanzen auf. Trotzdem ist sie jedes Jahr pünktlich zur fünften Jahreszeit wieder in ihrer Heimat - und feiert mit.

Brigitte Appel: Die Aula als neue Heimat

Auch ihre Kinder seien begeistert von den großen Feiern und den Kostümen. "In unserer Familie wird diese Tradition immer weiter gegeben", sagte sie. Das bestätigte ihre Mutter Brigitte Appel. Der Verein ist voll besetzt mit Mitgliedern aus der Familie. Sie selbst ist Organisationsleiterin und stellte den Abend in dieser Form auf die Beine.

Sie merke gar einen immer stärkeren Zuwachs des Vereins in den vergangenen Jahren und hofft darauf, dass das so bleibt: "Wir hoffen, dass die Aula des ASG jetzt unsere neue Heimat wird. Denn man kann sich schließlich schlecht wieder verkleinern."

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