Konzert im Parkbad Süd

Rockorchester Ruhrgebeat füllte das Schwimmbecken

Castrop - Das Rockorchester Ruhrgebeat war am Samstag im Parkbad Süd zu Gast und sorgte für einen beschwingten Sommerabend. Der beste Joe Cocker war auch da.

Was für eine Kulisse, was für ein schönes Wetter und was für eine grandiose Band. Am Samstag stimmte einfach alles. "ROR" oder das Rockorchester Ruhrgebeat versetzte die Gäste im Parkbad Süd in Partylaune. Da wo einige Besucher als Kind schwimmen gelernt haben, herrschte die Devise DLRG - das Leben richtig genießen. Das gelang mit der gut aufgestellten Band mühelos.

Christian Müller-Espey heizte dem Publikum ein

Für sommerliche Leichtigkeit und beste Laune sorgte auch Moderator Kiki. Der Tausendsassa Christian Müller-Espey heizte dem Publikum mit seiner launigen Ansprache nicht nur ordentlich ein, er stellte auch sein Gesangstalent unter Beweis, indem er einige Soloparts übernahm.

Als Bademeister machte Wolfgang Wilger eine gute Figur. Der musikalische Leiter der 32-köpfigen Band behauptet auf seiner Internetseite: "Von Pauken, Trompeten und Glockenklang in der Kirche ist?s nur ein Fingerschnipp zum Hochamt für Rock & Pop." Ferner fragt er sich, ob Gott und Petrus manchmal gemeinsam auf einer Wolke sitzen und mitschnippen. Am Samstag könnte das so gewesen sein. Jedenfalls brachte der Sound des Rockorchesters das Publikum in Bewegung. Es gab kaum jemanden, der im Becken still auf seinem Platz saß. Mit erhobenen Händen und tanzenden Fans feierten die Gäste die Musik.

Viele Klassiker begeistern die Zuschauer

"Aber bitte mit Sahne", "17 Jahr, blondes Haar" von Udo Jürgens, "Bridge over troubled water" von Paul Simon & Art Garfunkel oder ein Medley von den Beatles versetzten die Zuschauer in vergangene Zeiten. Passend zur Kulisse des alten Freibades.

Höhepunkt dürfte für Viele der Auftritt von Michael Kochanski alias "Mike Best" gewesen sein. "Das ist der beste Cocker der Welt", entfuhr es Michael Fritsch. "Schließ die Augen und du meinst, Joe Cocker steht persönlich auf der Bühne!" Und so erhielt Mike Best auch viel Applaus.

Mit dem "Final Countdown" ging es nach Hause

Kurz vor der Pause zeigten die Musiker, dass sie auch Michel Jackson hervorragend performen können. Für "Thriller" gab es viel Anerkennung. "Kommt doch mal hier in den Bauch", richtete Kiki nach der Pause eine Bitte an die diejenigen, die es sich am Rande des Beckens auf Bänken und Stühlen gemütlich gemacht hatten. Aber die Gäste sahen es nicht ein, ihren bequemen Platz unter Bäumen und auf den Stufen des ehemaligen Parkareals aufzugeben. Kurzerhand nahmen einige Sänger daher ein Bad in der Menge.

Die Begeisterung über den gelungenen Abend war sogar noch nach der letzten Zugabe des Konzerts zu spüren. Ein besonders witziger Konzertbesucher intonierte das letzte Lied des Abends. "The Final Countdown" singend zog die Besucher-Karawane in Richtung Ausgang.

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