Messerangriff

28-Jähriger verletzt 45-Jährigen in Castrop-Rauxel mit einem Einhandmesser

Nach der Messerattacke vom Hauptbahnhof am Samstag jetzt der nächste Messerangriff in Castrop-Rauxel: Ein 28-Jähriger verletzte am Mittwoch einen 45-Jährigen mit einem Messer am Arm.

Wieder war es ein Streit, der eskalierte, bei dem im Verlauf ein Messer zum Einsatz kam. Ein 28-Jähriger und ein 45-Jähriger gerieten am Mittwoch gegen 16.45 Uhr an der Langen Straße in einen Streit. Beide Männer stammen aus Castrop-Rauxel.

Der Ältere setzte im weiteren Verlauf des Streits Pfefferspray gegen den 28-Jährigen und einen unbeteiligten 33-jährigen Mann ein. Der 28-Jährige ließ sich das nicht gefallen und zückte daraufhin ein Einhandmesser. Damit verletzte er den 45-Jährigen am Arm.

Einhandmesser sind verboten

Einhandmesser sind Messer, die - wie es der Name schon sagt - mit einer Hand bedient werden können. Die spezielle Form des Taschenmessers kann mittels einer an der Klinge angebrachten Öffnungshilfe einhändig geöffnet und, je nach Mechanismus, auch wieder geschlossen werden. "Diese Messer sind verboten", sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst auf Anfrage.

Die Stichwunde des 45-Jährigen wurde ambulant im Krankenhaus versorgt. Die Polizei stellte das Pfefferspray und das Einhandmesser sicher.

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