Mitmachpark

Städte und Emschergenossenschaft laden zum Familien-Erlebnis-Tag am Wasserkreuz ein

Die Idee des Mitmachparks im Norden von Castrop-Rauxel soll am Sonntag, 11. August, gemeinsam weiterentwickelt werden. Städte und Emschergenossenschaft laden ein.

Wie sieht ein Natur- und Wasser-Erlebnis-Park aus? 14 Jugendliche haben in einer Schreibwerkstatt ihre Ideen dazu im Konzept "Mitmachpark" festgehalten. Um diese Vision weiterzuentwickeln findet am Samstag, 11. August, ein Familien-Erlebnis-Tag am Wasserkreuz (Industriestraße 57) in Castrop-Rauxel statt. Von 11 bis 18 Uhr können sich Neugierige aktiv in die Parkgestaltung einbringen und Natur am Wasser erleben.

Am Wasserkreuz fließt die Emscher unter dem Rhein-Herne-Kanal hindurch. Und genau hier soll er entstehen: Ein Park, in dem man Natur hautnah erleben kann, in dem aber auch - zum Beispiel durch Imkerei oder Kräuteranbau - Bildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote möglich sind. Als Vorgeschmack können Besucher des Erlebnis-Tags an Geschichten- und Kräuterwanderungen teilnehmen, Honig verkosten, Trockenrudern, Wasserorganismen betrachten und eine Schneckenshow besuchen.

Die Idee:"Der Mitmachpark ist ein Gemeinschaftsprojekt, das wir mit engagierten Partnerinnen und Partnern realisieren möchten. Bereits jetzt zeigt sich der verbindende Charakter unseres Parks", dankt Prof. Martina Oldengott, bei der Emschergenossenschaft verantwortlich für strategische Raumentwicklung, den engagierten Unterstützern. Die Städte Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Herne und Herten, der Regionalverband Ruhr, aber auch zahlreiche Vereine und Organisationen haben das Programm für den Tag gemeinsam auf die Beine gestellt.

Das Programm:eine Geschichtenwanderung durch den künftigen Park

Der Hintergrund:Beim Gemeinschaftsvorhaben "Emscherland 2020 ist das Konzept eines "Mitmachparks" am Wasserkreuz entstanden.

Auf dieser Grundlage haben sich die Emschergenossenschaft und die vier Kommunen Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Herne und Herten mit einem integrierten Handlungskonzept um Fördermittel aus dem Programm "Grüne Infrastruktur" beworben. Die Emschergenossenschaft hat daraufhin kürzlich den Förderantrag für den "Natur- und Wasser-Erlebnis-Park" eingereicht.

Eine Zuwendung aus einem Modellvorhaben der Raumordnung (MORO), die der Emschergenossenschaft vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gewährt wurde, ermöglicht es, die Kommunikation und Partizipation fortzusetzen.

Die Anfahrt:Die Anreise mit dem Rad oder dem Öffentlichen Nahverkehr wird empfohlen. Mit dem Fahrrad im Idealfall über den Emschertal- oder den Emscherweg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Haltestelle Wartburg (Buslinien 233 und 481). Mit dem Auto geht es über die Industriestraße. Es sind aber nur begrenzt Parkplätze vorhanden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig

Kommentare