Neue Ausstellung

Ursula Commandeur und Thomas Koch zeigen ihre Werke in der Galerie art.ist

Objekte, Malerei, Collagen und Plastiken: Ursula Commandeur und Thomas Koch zeigen zum ersten Mal gemeinsam ihre Werke in der Galerie art.ist.

Zum ersten Mal zeigen Ursula Commandeur und Thomas Koch ihre Werke gemeinsam in einer Ausstellung. "Meine Frau hat es geschafft, zwei Künstler, die auf künstlerischer Ebene noch nicht viel miteinander zu tun hatten, zusammenzubringen", sagt art.ist-Besitzer Winfried Radinger. "Und man sieht jetzt, dass es passt."

So unterschiedlich die Arbeiten der Künstler auf den ersten Blick erscheinen, fügen sie sich in der Ausstellung doch zu einem wunderbaren, großen Ganzen zusammen. Thomas Koch, geborener Bochumer, der heute in Sprockhövel wohnt, verwendet für seine Collagen, Reliefs und Malereien gerne Materialien, die zuvor bereits eine andere Verwendung hatten.

Collage aus Buchdeckeln

So zeigt er beispielsweise eine Collage, die aus verschieden großen und farbigen Buchdeckeln zusammengesetzt ist. Oder eine Collage, deren Grundlage die technische Zeichnung eines Ingenieurs ist. Eigentlich Abfall, doch Thomas Koch legt eigene Zeichnungen darüber und eine Schicht aus Pappformen. Die drei Ebenen geben der Collage Raum.

In den Räumen von art.ist hat Koch die Möglichkeit, sich großformatig zu präsentieren. Collagen bilden da die Hauptarbeiten. Wie für diesen Raum gemacht ist auch seine Glasinstallation, die durch den Lichteinfall der großen Fenster auch ein wunderbares Bodenspiel hervorbringt. Ursula Commandeur zeigt vor allem neue Arbeiten.

Affinität zu Arachnoiden

Zwei ihrer Werke setzen sich deutlich von ihren bisherigen ab. Die Skulpturen aus schwarzem Mangan zeigen ihre Affinität zu Arachnoiden, so die Künstlerin, für die die Ausstellung ein Heimspiel ist. Das Spinnenartige ist unschwer zu erkennen. Vor zwölf Jahren hat sie ähnliche Skulpturen aus Porzellan gemacht. Als ihr Mann die wiederentdeckte, kam ihr die Idee, sie nun mit neuem Material nachzubilden.

Viele ihrer Porzellanarbeiten erinnern an Tiefsee- oder Unterwasserarbeiten.

So auch das dreiteilige Werk, das von der Struktur einem schwarzen Riff ähnelt. Daran hängen gelbe Ballons, die mit Autolack behandelt wurden. "Ich mag den Kontrast zwischen natürlich Geschaffenem und menschlich Gemachtem", so Ursula Commandeur. Weiter zu sehen sind von ihr filigrane und luftige Porzellanarbeiten.

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