Neue Bäume

Die Clemensstraße soll ihren Alleecharakter wiederbekommen

20 Birken wurden an der Clemensstraße gefällt. Jetzt soll sie mit neuen Bäumen wieder zur Allee werden. Dafür pflanzt die Stadt ganz besondere Bäume.

Wenn in diesen Tagen die Motorsägen kreischen, hat das nicht ursächlich in erster Linie damit zu tun, dass die modifizierte Baumschutzsatzung in Kraft getreten ist. Sondern mit dem kümmerlichen Zustand etlicher Bäume auf öffentlichen Wegen und Plätzen, denen die Stadt an den Kragen geht. Weil sie krank sind oder den trockenen Sommer nicht gut überstanden haben.

An der Clemensstraße in Rauxel sind die mickerigen knapp 20 Birken schon Geschichte. Der Alleecharakter soll aber wiederkommen. Die neuen, deutlich größeren Baumscheiben (in diesem Fall rechteckig) sind schon angelegt.

"Prunus Padus Schloss Tiefurt"

Gepflanzt werden neue Bäume auf beiden Seiten, und zwar eine besondere Traubenbeerenkirsche. Die hat den klingenden botanischen Namen Prunus Padus Schloss Tiefurt. "Die blühen im April sehr schön", sagt Klaus Breuer, Chef des städtischen Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen.

Mindestens genau so wichtig: Der Baum ist eine Bienennährpflanze, wertvoll für Schmetterlinge und Falter, er bietet Vögeln Nahrung und ist durchaus robust. Und wird zehn bis zwölf Meter hoch, die Krone ist säulenförmig und dicht. 5000 Euro kostet der Ersatz für die Birken, unterm Strich alles zusammen 35.000 Euro.

120 neue Bäume für das Stadtgebiet

Insgesamt setzt die Stadt überall im Stadtgebiet 120 neue Bäume. An der Clemensstraße wird es noch die Besonderheit geben, dass die Bäume auf der östlichen Seite - das ist die auf der die Herz-Jesu-Kirche steht, eine Wildblumen-Ansaat bekommen werden. Auf der anderen Seite sind die Bodendecker zum Teil stehen geblieben.

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