Der sechste Stadtteilverein könnte real werden

Dem Bürgerverein in Rauxel einen Schritt näher

Rauxel - Über 40 Castrop-Rauxeler kamen jetzt zu einem Treffen ins Café an der Bahnhofstraße. Das nächste Treffen folgt schon bald - dann soll es vielleicht schon weitere Schritte zu einer Vereinsgründung geben. Was genau ist da in Rauxel geplant?

Die Protagonisten sind mehr als zufrieden: Zum Nachmittag der Begegnung kamen am Sonntag deutlich über 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Café an der Bahnhofstraße, um ihr Interesse an der Gründung eines Bürgervereins für den Stadtteil Rauxel zu signalisieren. "Eine sehr gute Veranstaltung, auf der sich alle wohlgefühlt haben", sagt Sprecher Friedhelm Markus.

Das Orga-Team, zu dem Jürgen Kahl, Guido Baumann, Markus, Christa Dreifeld und drei, vier weitere Mitstreiter gehören, ist sicher, auf dem Weg zur Gründung einen entscheidenden Schritt vorangekommen zu sein. Zumal auch Bürgermeister Rajko Kravanja und Mein-Ickern-Chef Marc Frese Unterstützung anboten.

Ideen durchdacht, Missstände angesprochen

Nachdem die Protagonisten sich zunächst kurz vorgestellt hatten und einen Gedanken zum Projekt äußerten, ging es um weitere Ideen, sich vor Ort zu kümmern, Missstände abzubauen und den Stadtteil Rauxel mit mehr Leben zu füllen, also positiv nach vorne zu bringen. Stichwörter lauten hier etwa Fleischer, Dezentralisierung und das Gefühl, als Stadtteil abgehängt zu sein. Auf der Ideenliste stehen Gruppenaktionen wie Tanz- und Spielnachmittage, WLT-Veranstaltungen, Wanderungen, Maibaum- und Weihnachtsbaumaktionen.

"Mit einer Namensgebung für den zu gründenden Verein haben wir uns noch nicht definitiv auseinandergesetzt", sagt Markus. "Wir in Rauxel" sei ja noch besetzt durch den seit einigen Jahren ruhenden Verein, dem Gewerbetreibende des Stadtteils angehören. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Jetzt gilt es für das Orga-Team erst einmal, loszulegen. Für Freitag, 15. Juni, um 19 Uhr sind erneut alle Interessierten ins Café an der Bahnhofstraße eingeladen.

28 der Teilnehmer von Sonntagnachmittag hinterließen ihre Kontaktdaten. "Wir hoffen da auch auf einen Multiplikatoreneffekt", sagt Friedhelm Markus.

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