Sicherheitsbedenken

Stadt warnt Fußgänger in enger Kurve zwischen Dingen und Schwerin

Die Mengeder Straße ist nicht so gefährlich. Trotzdem sind Vorsichtsmaßnahmen geplant.

In der Vergangenheit sei es an der Rechtskurve auf der Mengeder Straße aus Richtung der Windräder immer wieder zu Gefahrensituationen gekommen: So lautete es in der vergangenen Woche in einem Antrag der CDU-Fraktion im zuständigen Ausschuss. Kein Grund zur Panik, so das Ergebnis der kurzen Debatte.

An der Stelle zwischen dem Reiterhof und den Windräder-Flächen gibt es eine scharfe Kurve und weder Fußgängerweg noch Radweg. Spaziergänger und Radfahrer können von entgegenkommendem Verkehr daher nur schlecht gesehen werden, so die Eingabe, die vom CDU-Ortsverband Rieperberg übe die Fraktion in die politische Abstimmung gegeben wurde. Die Stadtverwaltung stellte schon Anfang dieses Jahres neue Fußgänger-Verbotsschilder auf der Innenseite der Kurve auf, wenn man von Dingen aus den Berg herauf kommt. Sie werden aufgefordert, die Straßenseite zu wechseln. Auch sei das Grün für eine bessere Übersicht der Straßenlage zurückgeschnitten worden, antwortete die Stadtverwaltung.

Wiederholt plötzliche Bremsgeräusche

Ein besorgter Anwohner hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres auf "plötzliche Bremsgeräusche" hingewiesen, die er immer wieder hörte, und die Stadt gebeten, die Gefahrenstelle zu begutachten. Dazu befragte sie auch die Polizei, die in dieser Kurve allerdings keinen einzigen Unfall vermerkt hat.

Mit dem Besitzer der Hecke, die noch immer die Übersicht einschränkt, gibt es trotzdem einen Termin im Dezember, um festzustellen, ob sie möglicherweise auf einem städtischen Grundstück steht. Dann würde die Stadt sie zurückschneiden.

Die Stadt hat außerdem vor der Kurve Schilder mit 50-km-Geschwindigkeitsbegrenzung aufstellen lassen. Bis dahin hätte man angeblich theoretisch 100 km/h in der Kurve fahren dürfen, da das Straßenstück Orts-außerhalb und am Dingerhof eine Seitenstraße einmündet.

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