Straßensanierung in Castrop-Rauxel

Städtische Millionen fließen in viele Straßenbauprojekte

Wo werden in der nächsten Zeit Straßen saniert? Und wo eben nicht? Wir haben mit dem EUV-Stadtbetrieb in die Liste der Projekte geschaut. Es geht um Millionen von Euro.

Wenn das immer so einfach wäre: Vor 15 Jahren - auch damals war die Stadtkasse schon klamm - wurde die marode Rieperbergstraße ab Waldbeginn für den Autoverkehr gesperrt. Anwohner konnten sich nicht beschweren - die Wohnbebauung beginnt erst wieder bei Schulte-Rauxel. Etliche Fahrer nutzten die Straße trotzdem, bis der Einbau von Pollern der Waghalsigkeit angesichts der abrutschenden Decke an der Seite vor vier Jahren ein Ende bereitete.

Straßendecken und Bürgersteige regen Bürger auf

Der Zustand von Bürgersteigen und Straßendecken in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld gehört weiterhin zu den Spitzenreitern der Probleme, die die Bürger umtreibt. "Nach wie vor rufen Leute deshalb bei uns an", sagt EUV-Stadtbetriebschef Michael Werner. Mal mehr, mal weniger.

Oder sie melden den Mangel über die CAS-App. Im Monat März 2018 etwa haben diese Beschwerden für den Spitzenwert von 20 Meldungen gesorgt. Im April dieses Jahres waren es 17, im Mai ist die Zahl deutlich runter gegangen. "Weil da längst alle Frostschäden gemeldet waren", sagt Sven Dusza, Büroleiter des Bürgermeisters und Beauftragter für die CAS-App.

Die 2018 noch geplanten Baumaßnahmen

Auf welche Baumaßnahmen im Straßenbau kann sich der Bürger in diesem Jahr nun noch einstellen?

Was macht der Kreisel an der Lönsstraße?

Und was ist eigentlich mit dem Kreisverkehr an der Kleinen Lönsstraße und der Herner Straße? Vor Jahren immer mal wieder heftig diskutiert, aber wegen der Sanierung des Altstadtmarktes in die Zukunft geschoben. Präsentiert worden ist im Bauausschuss vor zwei Jahren mal ein Vorentwurf, bei dem der alte Baumbestand nicht gerade gesichert galt. "Mit dem Kreisel wird sich die Politik erneut beschäftigen", sagt Werner.

Ganz so dringlich scheint das aber seit der Öffnung der Spur auf der Herner Straße für den Individualverkehr in die Lönsstraße nicht mehr zu sein. Das Ganze klappe reibungslos, lautet die allgemeine Einschätzung. Eingestellt in die Investitionsdringlichkeitsliste ist der Kreisel für 2019 mit einem Betrag von 249.000 Euro unter dem Stichwort Altstadtkonzept. Doch zuvor könnte es noch einmal eine Grundsatzdebatte über Aufwand und Nutzen geben.

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