Theaterpremiere am WLT

"Taxi Taxi - Doppelt leben hält besser" soll die Zuschauer auf hohem Niveau unterhalten

Markus Kopf inszeniert die Komödie "Taxi Taxi - Doppelt leben hält besser" von Ray Cooney am WLT. Doch die Premiere ist restlos ausverkauft.

Liebe auf den ersten Blick war es bei Markus Kopf nicht gerade, als das Westfälische Landestheater ihn fragte, ob er die Komödie "Taxi Taxi - Doppelt leben hält besser" inszenieren möchte. "Doch dann habe ich gemerkt, dass das Stück hochintelligent geschrieben ist", sagt der Regisseur, der mehrfach am WLT gearbeitet hat.

"Ich habe schon einige Komödien inszeniert, aber mit diesem grandiosen Ensemble hier hat es besonders Spaß gemacht." Diesmal ist es also ein Stück von Ray Cooney, einem der bekanntesten britischen Komödienautoren, mit dem Markus Kopf und Ausstatter Manfred Kaderk am Freitag, 5. April, um 20 Uhr im WLT-Studio Premiere feiern.

Doppelehe mit System

"Taxi Taxi" erzählt von dem Londoner John Smith, der als Taxifahrer arbeitet und verheiratet ist - mit Mary Smith. Und mit Barbara Smith. Diese Doppelehe erfordert ein ausgeklügeltes, bis ins kleinste Detail geplantes System und einen streng geführten Kalender.

Doch es kommt, wie es kommen muss: John eilt einer überfallenen Dame zu Hilfe, wird dabei verletzt und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das bringt alles durcheinander. Beide Ehefrauen melden ihn als vermisst, zwei engagierte Polizeibeamte nehmen sich der Sache an und John bleibt nichts anderes übrig, als alle Beteiligten in ein immer unübersichtlicher werdendes Labyrinth von Ausreden zu führen.

Skurriler Humor und Überraschungsmomente

"Unser Ziel ist es, den Zuschauer auf hohem Niveau gut zu unterhalten. Das gelingt uns durch die vielen Überraschungsmomente, die Skurrilität des Stücks und seine Bühnenfiguren." Es ist gerade dieser skurrile Humor, der Markus Kopf gefällt: "Der Sprachwitz des Stücks ist etwas für Fans von Monty Pyton und britischen Komödie, aber nicht nur.

Die Bühnenfiguren, die Ray Cooney entwirft, sind einfach gut. Die Geschichte spielt immer mit dem Umgang mit völlig unerwarteten Situationen. Der Zuschauer weiß nie, welche Absurdität auf die nächste folgt." Das Publikum kann sich also auf einen unterhaltsamen und turbulenten Abend freuen, der sie in die 70er-Jahre mitnimmt.

Im Zeichen der 70er-Jahre

Die Bühne und die Kostüme, die Manfred Kaderk entworfen hat, stehen im Zeichen dieser Zeit und haben eine schöne Vintage-Ästhetik. "Das Stück spielt in den 70er-Jahren, da gehört es auch hin, denn mit Mobiltelefonen ließe sich die Geschichte gar nicht erzählen", so Markus Kopf.

"Der Humor ist aber zeitlos, wir haben nur ein paar Kleinigkeiten geändert", so Markus Kopf. "John Smith ist ein ganz normaler Mann, der irgendwie in diese Situation hineingeraten ist. Er ist mit seiner ersten Frau überfordert, aber mit der zweiten klappt es auch nicht besser", erzählt der Regisseur.

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