Trommeltag an der Schule

Dank Förderung trommelten Schüler sich nach Tamborena

Deininghausen - Am Aktionstag der Hans-Christian-Andersen Schule trommelten sich die Schüler ins Trommelzauberdorf Tamborena in Afrika. Ohne Förderung wäre das Projekt aber gescheitert.

Ob sie den Flieger nach Afrika gerne besteigen würden, fragt Fara Diouf, Dozent der Trommelzauber GmbH, zu Beginn der Vorführung von 88 Schülerinnen und Schülern der Hans-Christian-Andersen Schule. Auf das laut erklingende "Ja!" folgt fix die erste Trommelnummer.

Von 12 bis 13 Uhr dauert die Vorstellung, die die Schüler am Mittwochvormittag schon gemeinsam mit Diouf in kleinen Gruppen einstudiert hatten. Eine Stunde volle Konzentration ? eine große Herausforderung, wie Schulleiterin Rosie Uysal anmerkte. "Ich war total begeistert davon, wie konzentriert und harmonisch die Schüler das gemacht haben", sagte sie. So werde auch bei eher schwierigen Schüler deutlich, dass das friedliche Miteinander ohne Stress und Ärger funktioniere.

Knapp 30 Eltern saßen im Publikum, und auch sie wurden von Fara Diouf miteinbezogen. Vier Freiwillige suchte er am Ende, um Geschenke an die Kinder zu verteilen. Das dieses Geschenk ein Tanz sein würde, damit konnten die vier mutigen Elternteile ja nicht rechnen. Sie schlugen sich tapfer, und wurde mit einem brausenden Trommelapplaus seitens der Kinder belohnt.

Gefördert wurde der Trommelaktionstag mit 2000 Euro vom Medienhaus Lensing Hilfswerk. "Ohne die Förderung durch das Hilfswerk wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen", kommentierte Rosie Uysal.

Es gehe bei der Aktion nicht allein um das Trommeln, sondern vor allem darum, Bewegung, Koordination, und Rhythmus zu fördern. Als Förderschule versucht die Hans-Christian-Andersen Schule gezielt die sprachliche Entwicklung zu fördern. Die Sprache hänge jedoch direkt mit Musik, Rhythmus und Bewegung zusammen, weshalb Projekte wie dieses so wichtig seien. Aber auch, um interkulturelles Lernen zu vermitteln, und um zu zeigen, dass es andere Tänze, Gesänge und Sprachen gibt.

Im kommenden Schuljahr wird es dann für zwei Klassen einen Trommelkurs mit einem Trommelkünstler über ein ganzes Schuljahr geben. Nachhaltig soll das Projekt laut Uysal aber schon jetzt sein: "Wir haben an der Schule selbst ein Kontingent an afrikanischen Trommeln. Im Musikunterricht werden wir das heute Erlernte sicher nochmal aufgreifen."

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