Viel Zustimmung

Straßen sollen künftig verstärkt nach Frauen benannt werden

Künftig werden neue Straßen in unserer Stadt viel häufiger nach Frauen benannt. Sabine Seibel erntete bei ihrem entsprechenden Vorstoß im Bauausschuss breite Zustimmung.

"Wir feiern in diesem Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht, wäre es da nicht endlich an der Zeit, auch bei uns nach einem Art Reißverschlussverfahren bei der Namensgebung vorzugehen?", fragte Seibel für die SPD. Ausschusschef Oliver Lind (CDU) sagte: "Ich halte das für eine sehr vernünftige Idee."

Und hatte auch gleich einen Namen parat. Nämlich den von Margarete Schütz, seiner ehemaligen Schulleiterin an der Fridtjof-Nansen-Realschule. In einen Antrag müsste der Vorstoß von Seibel nicht extra gegossen werden, versicherte der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt und betonte: "Ich finde den Vorschlag hervorragend."

Dorbrindt: "Frauen kommen in der Tat zu kurz"

Bislang überlegten Vermessungsamtschef und Stadtarchivar gemeinsam und sehr akribisch die künftigen Namen. Ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen, es solle ja alles passen. So haben wir Bereiche mit Straßen, die nach Persönlichkeiten benannt sind oder nach Bäumen oder auch nach Vögeln. "Frauen kommen in der Tat zu kurz", sagte Dobrindt.

Für die drei Straßen, um die es aktuell geht, nämlich "Am Emscherufer" für das Wohnbaugebiet an der Heerstraße in Habinghorst sowie "Am Wetterschacht" und "Bernhard-Awe-Straße" im Baugebiet an der Briloner Straße in Dorf Rauxel kommt der Vorschlag ein bisschen zu spät. Sie bekommen diese Namen. Bernhard Awe war zu früheren Zeiten Chef der Feuerwehr in unserer Stadt. Und in dem Bereich wird ja bekanntlich auch eine neue Feuerwache errichtet.

Margarete Schütz könnte dann in Zukunft eine Rolle bei der Namensgebung spielen.

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