Zeitraum von vier Wochen

Pro Woche kommen zehn Geflüchtete nach Castrop-Rauxel

Castrop-Rauxel. - Seit dieser Woche nimmt unsere Stadt wieder geflüchtete Menschen auf. In der Woche kommen jeweils zehn Flüchtlinge. Zunächst mal über einen Zeitraum von vier Wochen. Mit insgesamt 40 also eine überschaubare Zahl.

"Keine große Sache, sonst hätten wir die Bevölkerung mit ins Boot genommen", sagt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann auf Anfrage unserer Zeitung. Die Stadt sei da sehr gut aufgestellt und könne die Geflüchteten ohne Komplikationen aufnehmen. "Susanne Köhler und ihr Team machen das super", lobt Hilleringmann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Fachbereichs im Rathaus.

Zudem habe die Stadt genug Zeit gehabt und sei vorbereitet. Pavillon und die ehemalige Grundschule Marienburger Straße in Ickern sind längst fertiggestellt. Beide Gebäude würden aber aktuell nicht benötigt, Platz ist dort für rund 120 Menschen. Für die zunächst 40 Geflüchteten reichten die ehemalige Harkortschule und angemietete Wohnungen aus.

Zielvereinbarung war ausgelaufen

Die zweite Zielvereinbarung mit der Bezirksregierung in Münster, die der Stadt die Menschen zuweist, war Ende Oktober 2017 ausgelaufen. Sie beinhaltete, dass pro Woche 20 Zuweisungen erfolgen sollten. Stand 2. Januar, so teilte es die Stadt auf unsere Anfrage mit, leben hier 244 Asylbewerber, 205 geduldete Flüchtlinge, und 1136 Menschen mit Schutzstatus: Dazu zählen anerkannte Flüchtlinge, Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und unter Abschiebeschutz Stehende.

Über Zuweisungen über jene zehn pro Woche hinaus werden laut Stadt bereits Gespräche mit der Bezirksregierung geführt, spruchreif sei aber noch nichts.

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