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In der Friedrich-Harkort-Schule werden bald Flüchtlinge aufgenommen.

Keine Erstaufnahme-Einrichtung mehr

Friedrich-Harkort-Schule bleibt Flüchtlingsunterkunft

CASTROP-RAUXEL - Die ehemalige Friedrich-Harkort-Grundschule im Castrop-Rauxeler Stadtteil Merklinde ist keine Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge mehr. Statt des Landes ist für die Unterkunft nun also die Stadt verantwortlich. Die hat dort sogenannte Kontingent-Flüchtlinge untergebracht.

Kontingent-Flüchtlinge sind Menschen, die unsere Stadt nach einem Schlüssel aufnehmen muss und die vom Regierungspräsidium in Arnsberg nach Castrop-Rauxel geschickt werden. Wie viele Flüchtlinge genau, das ließ sich am Freitag leider bei der Stadt nicht herausfinden. Die Rede ist von „einigen“ Menschen.

Stadt will Schule weiter als Flüchtlingsquartier nutzen

„Grundsätzlich ist die Stadt sehr daran interessiert, die alte Schule als Flüchtlingsquartier nutzen zu können,“ bestätigte Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann im Gespräch mit unserer Redaktion. „Wir sind mitten im Übernahmeprozess und können deshalb noch nicht sagen, was wann wie passiert“, ergänzte sie.

Seit August hatte das Land die Schule als Erstaufnahmeeinrichtung für 150 Menschen genutzt , nachdem die Flüchtlinge zunächst in der Turnhalle der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Ickern untergekommen waren.

Konkrete Zahlen liegen nicht vor

Durch den Umstand, dass sich der schrittweise Bezug der Großnotunterkunft des Landes auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände in Habinghorst so weit verschoben hat und erst in der kommenden Woche ansteht, sind in unserer Stadt immer mal wieder neue Kontingent-Flüchtlinge angekommen. Aber auch da gibt es keine Zahlen. „Weil wir zum Teil auch nicht dazu kommen, die Zahlen in die Statistik einzupflegen“, so Hilleringmann.

Ist die Zeltstadt an der B235 belegt, sollen bekanntlich keine weiteren Kontingent-Flüchtlinge nach Castrop-Rauxel kommen. Die Flüchtlingssituation beschäftigt einmal mehr auch den zuständigen Betriebsausschuss 2 in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Februar. +++++++++++++++ Liebe Leserinnen und Leser, unter diesem Artikel finden Sie ausnahmsweise keine Kommentarfunktion. Zu diesem Schritt haben wir uns entschlossen, weil zu unseren Flüchtlingsthemen viele Beiträge mit beleidigendem oder sogar strafrechtlich relevantem Inhalt eingegangen sind. Eine sinnvolle Moderation dieser Foren ist kaum noch möglich, zumal es in vielen Beiträgen gar nicht mehr um sachliche Argumente, sondern vielmehr um persönliche Diffamierungen geht. Unter anderen Artikeln finden Sie natürlich weiterhin die Möglichkeit, Ihre Meinung zu dem jeweiligen Thema zu äußern. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Ihre Online-Redaktion des Medienhauses Bauer. ++++++++++++++++

Linke fordert fest angestellten Flüchtlingskoordinator

Dann steht auch der Antrag der Ratsfraktion „Die Linke“ auf der Tagesordnung. Die Linke setzt sich dafür ein, dass die Stadt eine zusätzliche Stelle für Aufgaben der Integration von Flüchtlingen einrichtet. Und zwar angesiedelt bei der Volkshochschule.

Aufgaben sollen Planung und Kataloge rund um Sprachunterricht, Einstiegsqualifizierung, Weiterbildung und Co. sein. „Diese Arbeit ist von den heutigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung nicht zu schaffen,“ sagt Meinolf Finke für die Linke

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