Mit dieser Karte stellte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiN im Frühjahr im Wirtschaftsförderungsausschuss die Breitband-Abdeckung in Castrop-Rauxel dar. Viele bewohnte Gebiete sind grün, also top versorgt, aber es gibt auch noch diese roten Kreise.
+
Mit dieser Karte stellte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiN im Frühjahr im Wirtschaftsförderungsausschuss die Breitband-Abdeckung in Castrop-Rauxel dar. Viele bewohnte Gebiete sind grün, also top versorgt, aber es gibt auch noch diese roten Kreise.

Förderzusage

Castrop-Rauxel verstärkt den Breitband-Ausbau

CASTROP-RAUXEL - 94 Prozent der Haus- und Gewerbeanschlüsse in Castrop-Rauxel gelten laut der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiN Emscher Lippe als mit Breitband-Internet versorgt. Um die letzten 6 Prozentpunkte auch noch hinzubekommen, gibt es jetzt eine Förderzusage. Die Stadt hat 2,5 Millionen Euro beantragt.

25 Millionen Euro gehen vom Bund an Fördergeld an den Kreis Recklinghausen, wie der jetzt meldete. Das sei eine der höchsten Fördersummen in NRW für den Ausbau einer flächendeckenden, schnellen Internet-Versorgung. Laut Definition gilt ein Anschluss als „versorgt“, der eine Download-Geschwindigkeit von mehr als 30 Mbit/Sekunde erreicht.

Anfang August überreichte Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, in Berlin den laut Kreis Recklinghausen langersehnten Fördermittelbescheid an Kreisdirektor Roland Butz. Der schreibt in einer Pressemitteilung: „Dass der Kreis Recklinghausen im Rennen um die begehrten Fördergelder aus Berlin derart erfolgreich war, ist ein Verdienst der Wirtschaftsförderung Kreis Recklinghausen. Und mit dem Fördermittelbescheid aus Berlin ist noch nicht Schluss, die Kreisverwaltung hat jetzt noch Landes-Millionen im Blick.“

Städte im Kreis machen gemeinsame Sache

Gemeint seien damit weitere 25 Millionen Euro: „Wir erwarten dieses Geld zur Kofinanzierung aus Düsseldorf“, sagt Landrat Cay Süberkrüb, und weiter: „Zusammen mit diesen Mitteln kommen wir auf rund 51 Millionen Euro, die wir bis 2019 in die Zukunft unseres Kreises investieren.“

Geld, das kreisweit in „weiße Flecken“ investiert werden solle – also schlecht versorgte Gewerbebetriebe und Haushalte. „Das ist ein echter Meilenstein, davon werden alle Bürgerinnen und Bürger profitieren“, sagt Kreisdirektor Roland Butz. Die Städte im Kreis machten dabei gemeinsame Sache: Die Bürgermeister der zehn Kommunen wurde der Förderantrag vorbereitet.

Überall im Kreis, wo aktuell unter 30 Mbit/s verfügbar ist, wird flächendeckend breitbandige Infrastruktur verlegt. Im gesamten Kreisgebiet wurden 10.154 Haushalte, 1423 Gewerbetreibende und 22 Institutionen identifiziert, die noch ans Glasfasernetz angebunden werden müssen. Das sind zusammen 11.599 neue Anschlüsse.

Bis 2019 nur noch zwei Prozent unterversorgte Anschlüsse

In Castrop-Rauxel sieht es damit nun wohl so aus: Bis 2019 profitieren die Becklemer laut WiN Emscher-Lippe von einem geplanten Ausbau des Breitband-Netzes durch die Telekom. Das brächte weitere zwei Prozentpunkte. „Somit stehen zukünftig an 18.896 Anschlüssen in der Stadt 30 bis 100 Mbit/Sekunde zur Verfügung“, heißt es von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, an der neben den Kreis-RE-Städten auch Bottrop und Gelsenkirchen beteiligt sind.

Und weiter: Die Zahl der unterversorgten Anschlüsse sinke bis 2018 in Castrop-Rauxel auf 743. Bis 2019 sinke die Zahl der Anschlüsse, die nur 16 Mbit/s erreichen, auf zwei Prozent.

In Teilen Henrichenburgs gibt es noch solche Straßenzüge und Gewerbestandorte. Im Süden betrifft der unterversorgte Bereich vor allem das Gewerbegebiet Merklinde, im Westen das Gewerbegebiet an der A42.

Zur Sache: Breitband, Glasfaser, Vectoring und Co.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Emil Hnat - Einst im Duell mit Wilander
Emil Hnat - Einst im Duell mit Wilander
Emil Hnat - Einst im Duell mit Wilander
Was am Sonntag in Castrop-Rauxel wichtig wird: Beethovenstraße und Millioneninvestition
Was am Sonntag in Castrop-Rauxel wichtig wird: Beethovenstraße und Millioneninvestition

Kommentare