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So war es beim Nachbarschaftstfest in der Ohmstraße.

Fünfte Ausgabe

So war das Nachbarschaftsfest in Habinghorst

HABINGHORST - Viel braucht es nicht, um die Menschen zusammen zu bringen. Vietnamesische, deutsche, bosnische und türkische Leckereien lockten Anwohner des Stadtteils Habinghorst am Samstag zum fünften Stadtteilfest auf die Ohmstraße.

Obwohl das Fest etwas schleppend in Gang kam, nahmen im Laufe des Nachmittages immer mehr Menschen an den Biertischen Platz. „Wichtig ist es, dass wir untereinander ins Gespräch kommen“, sagte Adil Tamouh. Er ist schon lange die „gute Seele“ aus Habinghorst. Ihm zuliebe kam auch Aziz Geharras, der marokkanische Sänger aus Italien, zur Ohmstraße, um das Bühnenprogramm musikalisch mitzugestalten. Tamouh erzählte, dass er von einer syrischen Familien erfahren habe, die zurzeit mit neun Personen in einer 45 Quadratmeter großen Wohnung untergebracht sei. Nun hält er Augen und Ohren offen, um der Familie zu helfen.

Auf großes Interesse stieß die Aktion aus eigenem Hause. Unsere Redaktion fotografierte Menschen aus der Nachbarschaft hinter der Kulisse eines Gartenzaunes. Er symbolisierte die Verbundenheit der Menschen, die im Stadtteil Habinghorst leben.

Während die Gäste das Fest für zahlreiche Gespräche nutzten, nahm das Bühnenprogramm an Fahrt auf. Der erst im Februar gegründete Shanty-Chor unterhielt die Anwohner bestens. Zu den Seemannsliedern aus den Kehlen der Sänger passte der Sonnen-Wolkenmix am Sonntag perfekt. Mit von der Partie war auch Cornelia Straßmann, die alle nur Conny nennen. „Der Vorsitzenden des CCCS Castrop-Rauxel ist ‚nur‘ Karneval nicht genug“, vermutete Axel Bleck.

Der Segway war den Besuchern nicht geheuer

Ein bisschen verhalten nahmen die Gäste das Angebot der Castroper Stadtwerke an. Lars Komoßa hatte hinter der Bühne einen Parcours aufgebaut, den Interessierte mit einem Segway durchfahren konnten. „Die wackelige Platte ist vielen nicht geheuer“, hatte Komoßa den Eindruck. Dabei sei es gar nicht so schwer mit dem elektrisch angetriebenen Trittbrett zu fahren. Wer jedoch den Dreh der Gewichtsverlagerung raus hatte, genoss die Fahrt.

Das Stadtteilfest endete mit Musik der Gruppe Cherry Bomb und der Eröffnung der Tombola, die von der Habinghorster Kaufmannschaft reicht bestückt war.

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