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Neubaugebiet In den Kämpen

Keine Bewegung

Merklinder Neue Mitte sieht weiter alt aus

MERKLINDE - Am Rande hui, in der Mitte pfui: Während sich an der Peripherie von Merklinde – am Hellweg in Richtung Schwerin und In den Kämpen in Richtung Frohlinde – zwei schmucke neue Wohnquartiere etablieren, sieht das als Neue Mitte deklarierte Wohnareal hinter der Marienkirche nach wie vor alt aus.

Statt einer Neubausiedlung hat sich ein kleines, fast unberührtes Biotop entwickelt. Von der inzwischen wieder offenen Zufahrt der hinteren Johannesstraße aus, die einmal „Bischof-Rettler-Straße“ heißen soll, werden lediglich Erdhügel aufgehäuft und Grünschnitt deponiert.

"Kein neuer Sachstand"

„Bei uns gibt es keinen neuen Sachstand“, räumte Stephan Mohr vom Essener Eigentümer, der Unternehmensgruppe Geko, jetzt im Gespräch mit unserer Redaktion ein. Ein Zustand, der im Prinzip so bereits seit dem Tod des früheren Dihag-Chefs Heinrich Grütering im Dezember 2010 unverändert anhält.

Ein rechtsgültiger Bebauungsplan mit 37 Wohneinheiten im hinteren Bereich und Geschossbauten am ehemaligen Zechenbahnübergang Wittener Straße liegt seit sechs Jahren vor, doch voran ging seither nichts. „Wir wissen aufgrund unserer internen Rekonstruierung noch immer nicht, wie wir mit dem Grundstück verfahren“, sagte Mohr. Prinzipiell gäbe es nach wie vor drei Optionen: Vollständiger Verkauf, vollständige Selbstentwicklung oder Teilverkauf und Teilentwicklung selbst. Welche gezogen werde, sei aber weiter unklar.

Keine konkreten Gespräche

Unter Bürgermeister Rajko Kravanja sei ihm ein Interessent vermittelt worden, zu konkreten Gesprächen sei es aber nicht gekommen. Eins jedoch versicherte Mohr: „Ich lege Wert darauf, dass wir das Grundstück im Ganzen entwickeln und nicht irgendwelche Filets rauslösen.“ Man wolle auf keinen Fall dort etwas „zerpflücken und Flickschusterei betreiben.“

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