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Der Emscher-Düker in Henrichenburg wurde am Sonntag gesprengt.

Nach Verschiebung

Alter Henrichenburger Düker ist erfolgreich gesprengt worden

HENRICHENBURG - Die Sprengung des Emscher-Dükers ist erfolgt. Nach Zünder-Problemen konnte das Bauwerk gegen 13.30 Uhr gesprengt werden. Einige Teile des Dükers sind bei der "Lockerungs-Sprengung" zwar stehen geblieben, der Sprengmeister zeigte sich mit dem Erfolg der Aktion aber sehr zu frieden.

Im Juni wurde der neue Emscher-Durchlass in Betrieb genommen. Unmittelbar danach begannen die vorbereitenden Rückbauarbeiten am alten, im Volksmund "Emscher-Düker" genannten Vorgänger. Der ist nun bei der Sprengung am Sonntag erfolgreich in seine Einzelteile zerlegt worden. Es hat sich um eine so genannte "Lockerungs-Sprengung" gehandelt. Ein paar zunächst stehen gebliebene Teile des Dükers sind daher kein Misserfolg. Vielmehr war der Sprengmeister nach einer Besichtigung der Sprengstelle mit dem Ergebnis sehr zu fieden. Die Reste des Dükers sollten demnach nun problemlos zu beseitigen sein.

Um 11.50 Uhr war auch schoin der warnende Fanfaren-Ton erklungen, um 12.05 Uhr sollte gesprengt werden. Dann aber stellte man Probleme bei einigen elektronischen Zündern fest. Davon waren laut Sprengmeister Martin Hofe am Düker 4550 Stück im Einsatz, so viele, wie weltweit bislang wohl noch nie. 8000 Kilo Sprengstoff kamen zum Einsatz

Es wurden nicht nur 5600 Löcher für die rund 8000 Kilo Sprengstoff in das alte Bauwerk gebohrt, sondern auch alle Genehmigungen eingeholt und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen. "Bei den wenigen betroffenen Gebäuden in der Umgebung werden im Vorfeld Maßnahmen zur Beweissicherung sowie sprengbegleitende Erschütterungsmessungen durchgeführt", erklärte Bauleiter Ralf Bruns vom Wasserstraßen-Neubauamt vor der Sprengung.

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