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Karl-Heinz Köhler kann sich jetzt im Fitnessraum des Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrums fit halten. Der 73-jährige Bewohner freute sich über die Eröffnung.

Fitnessraum eröffnet

Rauxels Senioren haben jetzt eine "Mucki-Bude"

RAUXEL - Hanteln, ein Laufband, ein Ergometer und diverse Handgeräte. Die Bewohner des Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrums in Rauxel haben jetzt ihren eigenen Fitnessraum. Einrichtungsleiterin Silke Caspani erzählt, warum das Projekt so wichtig ist und wie sie auf die Idee dafür gekommen ist.

Karl-Heinz Köhler (73) ist offiziell der Erste, der das Laufband im neuen Fitnessraum des Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrums betreten darf. Es steht vor einer Art Wald-Tapete. Er ist Vorsitzender des Bewohner-Beirates und einer der Fitteren aus dem Seniorenheim mit 138 Plätzen. Er schnitt Dienstagmittag ein rotes Band durch. Das Altenheim hat jetzt eine kleine „Muckibude“ bekommen – einen Fitnessraum.

"Nicht überfordern in meinem Alter"

„Ich will die Muskulatur beanspruchen“, sagt Köhler, der im DFB-Trikot gekommen ist. „Nicht überfordern in meinem Alter. Aber bewegen. Wenn ich mal einen Rollator bekomme, dann fliegt der über die Brüstung.“ Einrichtungsleiterin Silke Caspani sagt: „Die Mobilität der Menschen lässt im Alter stark nach.“ Durch Stürze könnte es zu weiteren Probleme kommen. Da helfe Kraft-Balance- und Herz-Kreislauf-Training.

Geplant ist, in Gruppen von vier bis fünf Personen in Begleitung von Physio- und Ergotherapeuten speziell auf die Krankheitsbilder der Menschen abgestimmte Übungen zu machen. Dazu stehen kleine Hanteln, ein Laufband, ein Ergometer, ein Massagesessel und diverse kleinere Handgeräte und -spielerische Elemente wie Bälle und anderes zur Verfügung. 3600 Euro steuerte die Sparkasse Vest Recklinghausen zur Anschaffung der Ausdauer-Geräte bei.

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