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Bei schönstem Sonnenschein genossen die Gäste beim Hoffest in der ehemaligen Kornbrennerei Schulte-Rauxel das gemütliche Ambiente.

Hochzeiten und Übernachtungen

Hoffest zeigte die Neuerungen bei Schulte-Rauxel

DORF RAUXEL - Bei schönstem Sonnenwetter und ganz besonderer Atmosphäre strömten am Samstag mehr als 400 Besucher in die alte Kornbrennerei auf dem Hof Schulte-Rauxel. Besitzer Konrad Hirschmann verriet, welche Pläne er mit seinem Hof hat. Zum Beispiel sollen dort bald Hochzeiten stattfinden. Eindrücke gibt es in unserer Fotostrecke.

Warum bei Schulte-Rauxel am Rieperberg eine Hofparty stattfand, erklärte Besitzer Konrad Hirschmann kurz und knapp: „Weil das Wetter heute so schön ist“, sagte er mit verschmitztem Gesicht. Darauf haben alle Akteure die ganze Woche lang gehofft. Auch Nicole Brune-Gelardi zeigte sich erleichtert. In der Küche ihres Cateringservice duftete es verführerisch. „Heute Abend machen wir den alten Ofen an und dann gibt es auch noch Flammkuchen“, versprach sie. Was sich eher normal anhört, entpuppte sich als kulinarischer Genuss. Der Belag war ungewöhnlich, bestand er doch aus Lammfleisch mit Mango und Koriander.

Viele Familien nutzen am Samstag die Gelegenheit, auch hinter die sonst verschlossenen Türen der Privaträume der Brennerei zu schauen. „Wenn wir uns nicht öffnen, dann ist unser Hof bald tot“, so Konrad Hirschmann. Dass diese Sorge zunächst unbegründet ist, zeigte das rege Interesse der Gäste. „Im Herrenhaus könnten bald Hochzeiten stattfinden“, erzählte Hirschmann. „Als besonderes Schmankerl vermieten wir dann sogar die beiden Schlafzimmer für die Übernachtung“, führte er seine Überlegungen fort. Die Badezimmer sind für diesen Zweck extra modernisiert worden.

Der Hof als Film-Kulisse

Monika Klippel-Ochs hat eine ganz andere Idee. Die Besucherin aus Recklinghausen lehnte an der reich verzierten Balkonbrüstung und schaute auf die grüne Außenanlage. „Hier könnte man ja glatt einen Film drehen“, entfuhr es ihr.

Dass im Hof gelebt und gearbeitet wird, zeigten die Werkstatt des Schuhmachers Thomas Richau und die Räume von Elektro Schaumerg. Die offenen Türen der freiwilligen Feuerwehr erlaubten sogar einen Blick in die Löschfahrzeuge. Die Blumendekorationen von Monika Goebel gaben der Veranstaltung frühlingshaften Charakter.

Während Gutsherr Konrad Hirschmann einen guten Tropfen aus den limitierten Flaschen seines unverkäuflichen Premiumdoppelkorns kredenzte, ging im oberen Stockwerk die Post ab. Bands belegten dort ihr Können. Marcus Seiler und André George haben Gruppen ins Leben gerufen, die vor allem auch Menschen mit Behinderungen eine Chance geben, sich musikalisch zu verwirklichen. Mit von der Partie waren auch die Refugees, eine Gruppe von Flüchtlingen des Berufskollegs, die hier regelmäßig übt. Am Abend sorgten dann die Profimusiker mit „We love Reggae“ für gute Unterhaltung.

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