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Jede Bahn für einen guten Zweck: Den Erlös der Aktion spendet das Kinder- und Jugendparlament an die Toni-Kroos-Stiftung, die sich für behinderte Kinder stark macht, und den WWF.

KiJuPa-Aktion

Kinder schwimmen in Rauxel für den guten Zweck

RAUXEL - Drei Stunden lang haben sich Kinder und Jugendliche des KiJuPa in Castrop-Rauxel am Sonntag im Hallenbad ins Zeug gelegt: Bei der Aktion "Schwimmen für die Anderen" zogen sie Bahn für Bahn und sammelten so fleißig Sponsorengelder. Hier gibt es die Fotos zu der Aktion.

Zweieinhalb Kilometer schwimmen – das ist schon sportlich. Über 20 Kinder und Jugendliche des KiJuPa haben am Sonntag im Hallenbad drei Stunden lang hohe Wellen geschlagen. Sie schwammen für die Anderen, so der Name einer Aktion, die 2013 erstmals stattfand und seither zum Jahresprogramm fest dazu gehört. Weil sie Spaß macht und auch sonst noch einen guten Zweck erfüllt.

Die Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren schwammen Sonntag von 12 bis 15 Uhr so lange und so viele Bahnen im Hallenbad, wie sie schafften. Am Beckenrand zählten Jannik Wegner und Timo Eismann die Bahnen für jeden einzelnen Teilnehmer mit. Gegen 13.30 Uhr, also zur Halbzeit, lag der Rekord eines einzelnen Kindes bei 100 Bahnen, also 2,5 Kilometer.

Prinzip ähnelt einem Sponsorenlauf: Geldbetrag für jede Bahn

Wie bei einem Sponsorenlauf hatte jeder für sich selbst im Vorfeld Spender gesucht, die jede Bahn zum Beispiel mit 10 Cent unterstützt. Für 100 Bahnen waren so allein von einem Spender am Ende 10 Euro zu holen. Wie hoch der Betrag je Bahn war und wie viele Sponsoren jedes Kind hatte – unterschiedlich.

Mehr als 1000 Bahnen kamen im ersten Jahr bei der Aktion zusammen, Sonntag waren es wohl weit mehr. Die Jugendlichen um Nina Jordan, die das KiJuPa leitet, müssen jetzt erst noch genau auswerten, was unterm Strich steht.

Klar ist schon, wohin das Geld geht: Wie beim Parlament üblich, wurde unter verschiedenen Vorschlägen abgestimmt. Die Mehrheit entschied sich für die Toni-Kroos-Stiftung, die sich für Kinderhospize, kranke und behinderte Kinder einsetzt, und die Natur- und Tierschutzorganisation WWF.

Das ist das KiJuPa

, eine Einrichtung, die es seit 1998 gibt. Im Parlament sind in den Schulen gewählte Interessensvertreter der Castrop-Rauxeler Kinder und Jugendlichen, die sich neben diversen Aktionen im Kinder- und im Jugendforum auch im Ratsaal der Stadt zu Parlamentssitzungen treffen.

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