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Die Schallschutzwand am Bahnhof in Castrop-Rauxel wurde fertiggestellt.

Für 2,6 Millionen Euro

Lärmschutz am Bahnhof Castrop-Rauxel ist vollendet

RAUXEL - Das große Lärmschutzprojekt, das besonders die Anwohner des Hauptbahnhofs und angrenzender Straßen in Castrop-Rauxel seit zweieinhalb Jahren begleitet hat, ist abgeschlossen. Die Schallschutzwände stehen. Auf einer Länge von insgesamt 1550 Metern.

Am Montagmittag gab es verbale Blümchen für alle Beteiligten: Für die Bürger, die Stadt, die Bahn. Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB AG fürs Land NRW, sagte: „Wir haben die Bürger teilweise auf die Folter gespannt mit dem Lärm, dafür entschuldigen wir uns im Nachgang.“ Bahn und Stadt erklärten, sehr konstruktiv zusammengearbeitet zu haben, nicht erst seit der ersten Bürgerinformation.

Bürgermeister Rajko Kravanja verwies auf den langen Vorplanungsprozess. „Das war hier eine besondere Belastung – durch die Straßen, durch Rütgers, durch die Bahn.“ Zusammengeflossen übrigens im Lärmaktionsplan, mit dem sich die Stadt früh aufgestellt hat, um die Sorgen und vielen Beschwerden der Bürger ernst zu nehmen.

20.000 Euro für schalldämmende Fenster

2,6 Millionen Euro hat sich an dieser Stelle der Bund die „Lärmsanierung an Schienenwegen“ kosten lassen. Neben den zum Teil drei Meter hohen Schallschutzwänden gab es auch so genannten passiven Lärmschutz. 20.000 Euro hat der Bund für den Einbau schalldämmender Fenster in rund 30 Wohneinheiten darüber hinaus ausgegeben.

Das positive Echo der Anwohner ist auch angekommen. „Wir haben die Rückmeldung, dass es merklich ruhiger geworden ist“, erklärte Kravanja. Der Wunsch, dass mehr Verkehr auf die Schiene verlagert wird, eint alle Beteiligten.

Sollten noch mehr öffentliche Gelder in diesem speziellen Segment fließen, sähe die Stadt das gerne. Mindestens ein, zwei Bahnstrecken könnten durchaus Lärmschutz vertragen.

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