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Eindrücke vom zweiten Tag bei "Rock unterm Förderturm".

Open Air im Erinpark

Über 1000 Gäste bei Rock unterm Förderturm 2017

CASTROP - Es ist die 20. Auflage von "Rock unterm Förderturm": Die SPD hat das Festival in diesem Jahr auf zwei Abende gezogen. Am Freitag trotzten die Gäste gelegentlichen Schauern, am Samstag füllten sich die Reihen vor der Bühne dann stärker - insgesamt kamen über 1000 Rock-Begeisterte. Hier gibt es die Fotos dazu.

Als zweitgrößte Open-Air-Veranstaltung von Castrop-Rauxel ist „Rock unterm Förderturm“ mittlerweile eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt. Dieses Jahr ging das Musikfest erstmals über zwei Tage, was vielen der anwesenden Besucher zusagte.

„So ist hier in Castrop endlich mal was Größeres los“, sagte eine junge Besucherin. Am Freitagabend war sie eine von geschätzten 300 Gästen. Unter dem Motto „Kultur trifft auf Rock“ lockte dieses Jahr neben Castroper Bier, bunten Cocktails und leckerem Streetfood wieder ein musikalisch vielfältiges Programm in den Erin-Park.

Den Anfang machte Freitagabend die Band Exit, die den Besuchern Partyrock vom Feinsten bot. Anschließend sorgte der junge Songwriter Marian Kuprat mit seinen sozialkritischen Songs für Stimmung und Zugabe-Rufe. Das rockig interpretierte Steigerlied mit dem „Glück Auf“-Refrain sorgte für echte Ruhrgebiets-Stimmung und kam bei den Castropern gut an.

Im Publikum tummelten sich auch drei besonders große Fans des Sängers, die sich den Weg aus der Nachbarstadt Haltern gemacht hatten: Mutter Judith Kuprat mit Tochter Melina und Freundin Annelie Ember. „Die Location hier am Förderturm ist einfach nur toll und das Wetter spielt gerade glücklicherweise auch mit“, so Judith Kuprat während des Auftritts ihres Sohns. „Mittlerweile touren die Jungs in ganz Deutschland, und wenn die dann mal in der Nähe einen Auftritt haben, kommen wir eigentlich immer gucken“, sagt Freundin Annelie Ember.

"Seven Cent" als Headliner

Trotz Regenschauern fanden am Samstagabend laut des Mitveranstalters Elmar Bök rund 800 bis 1000 Besucher den Weg in den Erin-Park, wo „Arbeitstiere“ und der Headliner „Seven Cent“ der Menge einheizten.

„Die Leute blieben die ganze Zeit da oder kamen zumindest nach dem Regen wieder, so gut war die Stimmung beim Hauptact“, sagte Bök über die tapferen Zuschauer und das Konzert am Samstag. Insgesamt ist er zufrieden mit den zwei Tagen. „Es war wieder mal eine tolle Veranstaltung mit großartigen Bands und einer schönen Party.“

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