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Das Neubaugebiet am Ende der Grimbergstraße wird auch über die Grimbergstraße erschlossen, deshalb die Namensänderung des Planbereichs.

Auf Schwerin

Neubaugebiet heißt jetzt „Südliche Grimbergstraße“

SCHWERIN - Schon vor vielen Jahren wurde die Fläche für Wohnhäuser ausgewiesen, jetzt tut sich was: Auf dem zukünftigen Neubaugebiet auf Schwerin, das jetzt "Südliche Grimbergstraße" heißt, wurde gründlich aufgeräumt - ein wenig zu gründlich, wenn es nach dem Umweltausschuss geht.

Früher firmierte der Bebauungsplan als „östlich der Funkestraße“, jetzt ist daraus „Südliche Grimbergstraße“ geworden. Und auch sonst hat sich bei der geplanten Neubausiedlung am Fuße der Bergehalde auf Schwerin eine Menge getan.

Jetzt liegt die große Fläche, die schon vor vielen Jahren für Wohnbebauung ausgewiesen wurde, fast blank dar. Der Unrat ist verschwunden, die morschen Dachlatten der ehemaligen Lauben aus den alten Schrebergärten sind es auch. Aber eben auch Büsche, Bäume und Grün.

"Gestrüpp und Unkraut"

„Da ist alles abgeräumt“, erklärte Notburga Henke (Grüne), Chefin des Umweltausschusses in der Sitzung am Dienstagabend. Und schob nach: "Das hätte im Vorfeld untersucht werden müssen." Planungsamtschef Philipp Röhnert verwies darauf, dass „Gestrüpp und Unkraut“ beseitigt worden seien, um den Haldenfuß und die Entwässerungsleitungen überhaupt auffinden zu können.

Das brachte ihm einen Rüffel von Josef Berkel (CDU) ein: „Von Unkraut können Sie im Bauausschuss reden, im Umweltausschuss nicht,“ stellte er klar. Wenn man das Gesamtpaket ansehe, so Daniel Molloisch (SPD), gehe die Eingriffs- und Ausgleichsregelung so in Ordnung, zumal mit der Halde sehr sensibel umgegangen werden solle.

Hoher Grundwasserstand

30 Ersatzpflanzungen sind auf dem Areal vorgesehen, auf dem 14 oder 15 Bungalows und Stadthäuser vom Herner Unternehmen Gropius realisiert werden sollen. Im Regelfall übrigens ohne Keller, weil es dort einen hohen Grundwasserstand gibt. Ausnahmen im Einzelfall sind allerdings möglich.

Henke erkundigte sich, was mit der Bodenbelastung sei, schließlich hat auch hier der Bergbau Spuren hinterlassen. Punktuell, so die Antwort der Verwaltung, seien Schadstoffe im Vorfeld beseitigt worden, jetzt würden überall die Grenzwerte eingehalten, versicherte Röhnert, der fortan den Terminus „Wildkräuter“ verwandte. Der Waldrand soll sauber weiter entwickelt werden, wichtig ist, dass die Halde mit ihrer Abdeckung stabil bleibt. Der Beschluss über die Satzung soll im Frühjahr 2017 erfolgen.

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