Am Wochenende

Luchs aus Tierpark nach knapp fünf Monaten wieder eingefangen

Knapp fünf Monate nach seinem Ausbruch aus einem Tierpark in Haltern ist ein Luchs in der Nähe von Bochum wieder eingefangen worden. Er hielt auch die Polizei in Castrop-Rauxel auf Trab.

Den erfolgreichen Fang bestätigte der Inhaber des Naturwildparks Granat, Holger Beckmann, am Montag. Das Tier war zuvor monatelang durch das Ruhrgebiet gestreift und wurde immer wieder gesichtet - unter anderem in Dortmund, Bochum, Herne und Castrop-Rauxel. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Die scheue Großkatze - ein zwei Jahre altes Männchen - war kurz vor Weihnachten aus dem Tierpark ausgebrochen. Am vergangenen Samstagabend hatte ein ortsansässiger Jäger das Tier entdeckt.

Jagdhunde trieben Luchs auf einen Baum

Seine Jagdhunde hätten den Luchs erschreckt und auf einen Baum getrieben, wo ihn herbeigerufene Mitarbeiter des Tierparks betäuben und mitnehmen konnten, berichtete Besitzer Beckmann.

Das Tier sei jetzt in Quarantäne. Es gehe ihm soweit gut, allerdings werde man einen neuen Platz für ihn suchen müssen. Seine Artgenossen würden ihn nach seiner langen Abwesenheit nicht mehr im Gehege akzeptieren, so Beckmann.

Tiere galten lange als ausgerottet

Die nachtaktiven Tiere galten in NRW lange als ausgerottet und kommen in tiefen Wäldern von Sauerland, Eifel oder Teutoburger Wald inzwischen wieder ganz selten vor.

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