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Der Verein "Cool Jumpers" aus Ahsen richtete sein fünftes Fly-Ball-Turnier aus. Die Stars auf dem Geländer waren die 80 Hunde, die trotz der Hitze zu Höchstleistungen aufliefen.

Hundesport

Top-Athleten auf vier Pfoten

Datteln. - Pfiffigen Hundesport konnte man beim 5. Fly-Ball-Turnier der Ahsener „Cool Jumpers“ sehen. Die Stars des Turniers liefen zu Höchstleistungen auf.

Der Verein „Cool Jumpers“ aus Ahsen richtete sein fünftes Fly-Ball-Turnier aus. 13 Mannschaften aus ganz NRW und Niedersachsen nahmen daran teil und erlebten einen spannenden Wettbewerb mit ihren Hunden. Das Trainingsgelände in Ahsen ist zum fünften Turnier des Vereins wieder rappelvoll. Ohrenbetäubendes Hundegebell, Anfeuerungsrufe der Hundebesitzer und jede Menge Spannung liegen in der Luft. Flyball ist eine Hundesportart, bei der Tempo, Spieltrieb und Apportierfreude im Vordergrund stehen. Hunde aller Größen und Rassen dürfen an diesem Turnier teilnehmen. Gut 80 Vierbeiner sind vor Ort. Und die rasen durch die zwei angelegten Bahnen und springen über die Hürden, dass dem Zuschauer schwindlig wird. Pro Lauf treten zwei Mannschaften mit je vier Hunden und dem jeweiligen Hundeführer an. Die dürfen nur anfeuern, die Hunde müssen alleine über die Hürden springen und am Ende der Bahn den Auslösemechanismus an der Flyballbox betätigen und den herausgeworfenen Ball fangen. Mit dem geht es in Windeseile wieder zur Start-Ziellinie zurück und der nächste Hund darf seinen Lauf aufnehmen. Eine Strecke beträgt 16 Meter, die Hürden sind nach dem kleinsten „Läufer“ ausgerichtet. Die Horneburger Michael und Beate Zühr sind mit ihrem Australien-Shepherd als Zuschauer dabei. Mitmachen möchten sie nicht, ihnen genügt das Zuschauen. Auch ihr Hund verfolgt mit Bellen interessiert das Platzgeschehen und läuft an der Absperrung hin und her. Vorsitzender des Vereins ist Frank Picken. Sein „bester Freund“ ist bereits elf Jahre und nimmt nicht mehr am Turnier teil. Picken erzählt, dass Border Collies sich sehr gut für diese Sportart eignen, die Anfang der 70er Jahre an der Westküste der USA erfunden wurde. Der Sport fördert die Bewegungsfreude, die Selbstsicherheit und das Sozialverhalten eines Hundes. Die ballverrückten Vierbeiner verlieren ihr Ziel nur selten aus den Augen, es gibt aber auch die berühmten Ausnahmen. Wenn der Hund zum Beispiel spontan etwas Interessanteres entdeckt: den Pavillon mit dem Anbieter von leckerem Futter oder eine elegante Hundedame, die verführerisch lockt. Da der Spaß bei dieser Veranstaltung überwiegt, nehmen solche Situationen alle mit Humor. Die Mannschaften wechseln, wer nicht an der Reihe ist, sucht sich ein schattiges Plätzchen und gönnt seinem Hund und sich die nötige Ruhe nach einem tollen Wettkampf in Ahsen.

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