Eine gebührende Abschiedsparty wird das Ostringstadion nicht bekommen.
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Eine gebührende Abschiedsparty wird das Ostringstadion nicht bekommen.

New York als Vorbild

Bekommt Datteln einen kleinen „Central Park“? Studenten aus Dortmund planen Zukunft vom Ostringstadion

  • Fabian Hollenhorst
    vonFabian Hollenhorst
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Das Ostringstadion ist Generationen von Dattelnern ein Begriff. Nun sind die letzten Tage der Spielstätte am Ostring gezählt - bald sollen die Bagger rollen.

Und wenn es nach den Studenten der Fachhochschule (FH) Dortmund geht, dann entsteht in Datteln bald innenstadtnah ein eigener kleiner „Central Park“ nach dem berühmten Vorbild aus dem amerikanischen New York.

Die Idee eines kleinen „Central Parks“ ist zumindest der Sieger-Entwurf des studentischen Wettbewerbs, den die Stadt Datteln in Kooperation mit der Dortmunder Fachhochschule ausgelobt hatte. Der Entwurf der beiden Architekturstudentinnen Celina Spandern und Silvia Wolf überzeugte die Fach-Jury aus Architektur-Experten sowie das Fachpersonal der Stadt Datteln, zu dem auch Stadtplaner Andreas Beilein zählte. Einen Hauch vom „Big Apple“ erhält der Entwurf, weil er sich durch eine zentral gelegene Grünfläche auszeichnet.

Datteln: Altes Vereinsheim am Ostring könnte erhalten bleiben

Die soll Raum für Treffpunkte und Aufenthaltsbereiche bieten und die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der neuen Siedlung steigern, heißt es. Die Parkanlage soll dort entstehen, wo zuvor Jahrzehnte lang der Ball über den Rasen gerollt ist. Das alte Vereinsheim soll erhalten bleiben und als zentrales Alleinstellungsmerkmal den Eingang in das neue Quartier ebnen. Die Studenten könnten sich sogar einen Kindergarten in dem vorhandenen Gebäude vorstellen.

Die Wohnbebauung soll sich durch eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern auszeichnen. „Ein gelungener Entwurf für ein städtisches Wohnquartier“, bilanziert Stadtplaner Beilein. Auch Uni-Professor Christian Moczala ist von der Arbeit seiner Studenten überzeugt: „Der Entwurf hat gute Chancen in die Planung einzugehen.“ Sieger-Entwürfe gehen nun an die Politik In der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (3. März) werden die Pläne in der Dattelner Lokalpolitik besprochen.

Datteln: Studenten aus Dortmund arbeiten im Homeoffice am Entwurf

Doch nicht nur der Sieger-Entwurf, sondern auch die weiteren beiden Plätze stehen zur Debatte. Die insgesamt 140 Studierenden, die im Wintersemester aus knapp einer halben Tonne Knetmasse die Entwürfe erstellt haben, durften der Jury-Sitzung digital lauschen und bekamen Lob wie Kritik an ihren Projekten aus erster Hand mit. Weil die Werkstätten coronabedingt geschlossen sind, erhielten die Studenten Material und Werkzeuge ins Homeoffice geschickt.

Welche weiteren Vorschläge der Studenten auf Platz zwei und drei landeten sowie einen Kommentar zum Wohnraumbedarf in Datteln lesen Sie in der Montagsausgabe (22. Februar) der Dattelner Morgenpost sowie im ePaper.

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