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Stein des Anstoßes: ein auf dem Radweg am Hochfeld parkender Radarwagen des Kreises Recklinghausen.

Streit um Blitzerstandort

Bürger ärgert sich: Radarwagen versperrt Fußgängerweg in Horneburg

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  • Sebastian Balint
    Sebastian Balint
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Auf der Straße Hochfeld kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, häufig wegen überhöhter Geschwindigkeit. Ein Blitzer soll für Abschreckung sorgen, versperrt jedoch den Fußweg.

  • Ein Leser ärgert sich über einen Radarwagen in Horneburg
  • Das Fahrzeug steht mitten auf dem Fußweg
  • Der Kreis verteidigt diesen Standort gegen seine Kritik

Von 2016 bis jetzt gab es auf der Straße Hochfeld zwölf Unfälle, elf davon mit Personenschaden. Deshalb hat die Kreisverwaltung Recklinghausen eine Stelle zwischen Schloßstraße und Am Breiten Teich in Horneburg als Standort für den Radarwagen des Kreises auserkoren, um hier mit dem Blitzer für mehr Sicherheit zu sorgen. Einen Leser ärgert das.

Max Georg Prahl kritisiert den Standort. Nicht, weil dort geblitzt wird. Sondern, weil der Radarwagen auf dem Fußweg steht. "Das Radarfahrzeug parkt dabei den kompletten Radweg zu. Auf mein Befragen gab der Fahrer an: ‚Ich darf das‘. Darf er das wirklich? Müssen Mütter mit Kinderwagen oder Radfahrer über die Fahrbahn ausweichen?", fragt sich unser Leser. Er darf, das ergab unsere Recherche.

Die Straßenverkehrsordnung gebe das her, sagt Kreissprecher Jochem Manz auf Nachfrage. Es liege auch eine Ausnahmegenehmigung der Stadt Datteln vor, auf dem Radweg zu parken. Manz sagt, dass die Besatzung des Radarwagens extra sehr nah am Fahrbahnrand parke, sodass zur Feldseite Platz genug sei, damit dort Radfahrer passieren könnten und nicht auf die Fahrbahn ausweichen müssten. Er hält es für vertretbar, wenn der Blitzer-Wagen ein paar Tage pro Jahr am Hochfeld stehe.

 

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