Birgit Thiemann (53) erhielt die erste Impfung an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln
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Birgit Thiemann (53) erhielt die erste Impfung an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln.

Pfizer und BioNtech

Corona-Impfungen an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik: Diese Mitarbeiter erhalten den Impfstoff

  • Fabian Hollenhorst
    vonFabian Hollenhorst
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An vier aufeinanderfolgenden Tagen werden mehrere Hundert Mitarbeiter der Vestischen Kinder- und Jugendklinik mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer und BioNtech versorgt.

Birgit Thiemann (53) aus der Kinder-Notfallambulanz war die erste Mitarbeiterin, die mit ihrem Impfpass in der Hand am Donnerstagmorgen das provisorisch eingerichtete Impfzentrum im Klinikkeller betreten durfte. Nach kurzer Wartezeit im geräumigen Vorraum wurde sie von Chefarzt Prof. Dr. Michael Paulussen, der die Impfungen mit Dr. Andreas Uekötter durchführte, und seinem Team hereingebeten.

Nach einer Minute war es auch schon wieder vorbei. „Ich habe gar nichts gespürt“, sagte Brigitte Thiemann. 15 Minuten Wartezeit müssen die Impfanwärter nach dem Einstich mitbringen. Und während Brigitte Thiemann ihren Kolleginnen von der Prozedur berichtete, füllte sich der Wartebereich mit immer weiteren Anwärtern, die zum ersten Impftermin eingeladen wurden.

Datteln: 480 Mitarbeiter in vier Tagen - Chefarzt im Dauereinsatz

Denn nicht alle der insgesamt knapp 1000 Mitarbeiter der Kinderklinik werden geimpft. 480 Mitarbeiter sollen an insgesamt vier Tagen den „Piks“ bekommen. „Wir rechnen mit etwa zehn Impfungen pro Stunde von einem Arzt“, sagt Dr. Paulussen. Bei zwei Impf-Ärzten sind das 20 Mitarbeiter pro Stunde.

Der Impfstoff ist natürlich in begrenzten Mengen an der Klinik eingetroffen und muss bei Anwendung auch nach sechs Stunden verbraucht sein. Der erste Impftag war auf vier Stunden angesetzt. „Aber zur Not impfen wir halt länger“, sagt Paulussen.

Datteln: Nicht alle Mitarbeiter der Kinderklinik werden geimpft - das sind die Kategorien

Innerhalb der Krankenhäuser wurden die Mitarbeiter nochmals in Prioritätskategorien aufgeteilt. Als erste sind die Mitarbeiter aus der Notaufnahme dran, außerdem die der Intensiv- und der Infektionsstation, auf der die Coronafälle behandelt werden, sowie Mitarbeiter, die Aerosolen von Patienten ausgesetzt sind, wenn sie nah am Mund von Patienten arbeiten müssen. Und auch Mitarbeiter der ambulanten Intensivversorgung, die zu Hausbesuchen ausrücken müssen.

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