Immer weniger Passanten sind in der Dattelner Innenstadt unterwegs.
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Immer weniger Passanten sind in der Dattelner Innenstadt unterwegs.

Leere Straßen

Schon vor dem Lockdown: Besorgniserregende Passanten-Zahlen in der Dattelner Innenstadt - große Sorge

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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  • Fabian Hollenhorst
    Fabian Hollenhorst
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Laut einer Zählung der Industrie- und Handelskammer besuchen immer weniger Menschen die Dattelner Innenstadt - die Werbegemeinschaft schlägt Alarm.

Die jüngsten Zahlen der Industrie- und Handelskammer belegen auf erschreckende Art und Weise, dass immer weniger Menschen die Dattelner Innenstadt besuchen. Alle zwei Jahre macht die IHK eine Passantenzählung an zwei Standorten und an zwei Tagen. Gezählt wurde im September, also noch vor dem zweiten Lockdown, an der Hohen Straße 31 und an der Castroper Straße, und zwar an einem Donnerstag und einem Samstag.

Während sich bei der Donnerstagszählung die Zahlen zumindest an der Hohen Straße in etwa auf dem Niveau von 2018 halten konnten, gab es gerade an dem wichtigen Samstag einen erheblichen Einbruch. 2018 zählte die IHK im Neumarktbereich noch 1593 Passanten. Im September 2020 fiel diese Zahl auf 1107 zurück.

Für Stephan Bröcker von der Dattelner Werbegemeinschaft ist das ein Alarmzeichen, auch wenn die Entwicklung für ihn nicht überraschend komme, wie er im Gespräch sagt. Der Samstag ist in Verbindung mit dem Wochenmarkt enorm wichtig für den Einkaufsstandort.

Datteln: In Corona-Zeiten kommen noch weniger Besucher

Und dieses Zugpferd schwächelt offensichtlich. Bröcker ist überzeugt, würde diese Zählung jetzt wiederholt, wären die Zahlen noch besorgniserregender. Denn ohne Gastronomie in Datteln kämen noch weniger Kunden zum Einkaufen in die Innenstadt. Es fehle einfach das Flair, nach dem Shoppen sich noch gemütlich ins Café zu setzen.

So funktioniert die Zählung der Passanten

Der Erhebungszeitraum – eine Stunde – ist in vier Zählintervalle von je einer Viertelstunde unterteilt. Diese wiederum ist in Fünf-Minuten-Einheiten gesplittet. In den ersten fünf Minuten eines Intervalls werden alle Passanten gezählt, die den Zähler über die gedachte Linie von links nach rechts passieren. In den nächsten fünf Minuten werden die Passanten in der Gegenrichtung gezählt. In den letzten fünf Minuten wird eine Pause eingelegt. So will man mögliche Schwankungen ausgleichen, die etwa durch den öffentlichen Personennahverkehr entstehen könnten oder durch längere Ampelphasen.

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