Bürgermeister André Dora setzt auf die Vernunft der Dattelner Bürger.
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Bürgermeister André Dora setzt auf die Vernunft der Dattelner Bürger.

Gastbeitrag von André Dora

Dattelns Bürgermeister setzt auf Solidarität: Schwierige Zeit gemeinsam durchstehen

  • Sebastian Balint
    vonSebastian Balint
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Dattelns Bürgermeister André Dora appelliert an die Bürger, sich an die geltenden Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie zu halten. Rücksicht ist das Gebot der Stunde.

Hätten Sie gedacht, dass unser Leben nach den harten Einschränkungen im Frühjahr im Oktober schon wieder ganz anders verläuft? Noch ist es vor allem die Maskenpflicht in der Fußgängerzone und die eingeschränkte Gästezahl bei Feiern. Wobei das eigentlich schon ausreicht. Sind wir nicht alle davon ausgegangen, dass es draußen am sichersten ist?

Der Corona-Virus SARS-CoV-2 ist hochansteckend. Eine Infektion wird leider nicht immer sofort erkannt, weil die Inkubationszeit bis zu 14 Tage dauern kann. Und es gibt Personen, die kaum etwas davon merken, aber das Virus weitergeben können. Das macht die Situation so schwierig und auch gefährlich.

Ein Wissenschaftlicher fand an dem Beispiel eines Trecks im Wilden Westen heraus, dass größere Gemeinschaften am Besten durch Krisen kommen, wenn sie als genau das auftreten, was sie sind: eine Gemeinschaft. Hier und heute können wir aus diesen Ereignissen lernen.

Datteln: Wie eine große Familie weiter zusammenhalten

Wir lernen, dass wir in Zeiten der Corona-Pandemie wie eine große Familie weiter zusammenhalten, Rücksicht aufeinander nehmen und uns um unseren Mitmenschen kümmern. Rücksicht nehmen, indem wir uns an die Hygiene-Bestimmungen halten, in Gegenwart anderer Menschen den Mund-Nasen-Schutz tragen.

Rücksicht nehmen können wir, indem wir für einige Zeit auf größere Feste und Veranstaltungen verzichten, um das Risiko weiterer Infektionen zu minimieren. Nur so können wir eine Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden, damit Erkrankten bestmöglich geholfen werden kann. Kümmern können wir uns auch wie einige Dattelner es bereits tun, die sich via Facebook organisieren und für ältere oder kranke Menschen einkaufen.

Natürlich sind auch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in vielen Haushalten spürbar, ganz gleich, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Existenzängste plagen gerade den lokalen Handel oder die Gastronomie. Hinter diesen teilweise alteingesessenen Läden stehen Menschen mit Familien, die wir so gut es eben geht unterstützen sollten.

Datteln: Den lokalen Handel und die Gastronomie unterstützen

Lassen Sie uns hier zusammenhalten: Kaufen Sie in Datteln ein oder bestellen Sie Ihr Lieblingsgericht in einem Gastronomiebetrieb – auch zum Abholen oder Liefern. Vergessen sollten wir auch nicht die Menschen, deren soziale Kontakte durch die Pandemie stark eingeschränkt sind, die zu vereinsamen drohen. Spenden Sie den Menschen ein Lächeln oder ein freundliches Wort.

Vielleicht schreiben Sie auch eine Postkarte oder rufen einmal öfter an als sonst. Wir haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben hinnehmen müssen, haben ein enormes Maß an Solidarität und Disziplin gezeigt und im internationalen Vergleich im Kampf gegen das Corona-Virus viel erreicht.

Dafür danke ich Ihnen sehr. Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich weiß leider nicht, was diese Pandemie noch mit sich bringen wird. Was ich aber weiß, ist, dass wir uns und andere am besten schützen, wenn wir vorsichtig sind und kein Risiko eingehen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese Pandemie einigermaßen erträglich bleibt. Lassen Sie uns weiter als Dattelner zusammenhalten, diese schwierige Zeit gemeinsam durchstehen – wie eine große Familie. Sie und ich: Wir sind Datteln. Bleiben Sie besonnen und gesund.​

Lesen Sie alles über die Entwicklung der Corona-Pandemie in der Printausgabe der Dattelner Morgenpost oder in unserem ePaper.

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