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Solche Automaten könnten schon bald Geschichte sein.

Passbilder

Neuer Plan des Bundesinnenministeriums: Verlieren Dattelner Fotografen nun ihre Jobs?

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Das Bundesinnenministerium plant, dass Ausweisbilder nur noch unter Aufsicht von Behörden gemacht werden dürfen. Einige Fotografen haben sich jedoch darauf spezialisiert - und fürchten nun um ihre Arbeit. 

  • Einige Fotografen haben sich auf das Erstellen von Ausweisbildern spezialisiert. Für die könnte der Plan schwere Folgen haben. 
  • Viele Kunden kommen erst durch das Erstellen ihrer Passfotos in Kontakt mit Fotografen. Für diese ist die Arbeit ein wichtiger "Türöffner".
  • Ob das Rathaus der Stadt Datteln überhaupt Kapazitäten hat, sei noch unklar.

Schnell in den Foto-Automaten springen oder den nächsten Fotografen aufsuchen, um Bilder für den neuen Reisepass zu erstellen, ist derzeit noch möglich. Doch damit könnte bald Schluss sein. Das Bundesinnenministerium plant nämlich, dass Passbilder nur noch unter Aufsicht von Behörden gemacht werden dürfen. 

Grund dafür ist, dass dadurch Bildmanipulationen durch sogenanntes Morphing verhindert werden kann. 

Fotografen in Datteln: Plan des Ministeriums kann schwere Folgen haben

Für das Unternehmen von Oliver Vauth, Inhaber der Firma Vauth-Art, macht das Erstellen von Passbildern nur einen kleinen Teil der Arbeit aus. "Für zwei befreundete Fotografen wird das sehr wohl schwere Folgen nach sich ziehen", sagt Vauth. "Die haben schon gesagt, dass sie ihre Unternehmen schließen müssen, wenn die Pläne des BMI umgesetzt werden." Denn einige Fotografen haben sich auf die Erstellung von Passbildern fokussiert. 

Auch Ilona Voss, ebenfalls Fotografin in Datteln, weiß: "Die Erstellung von biometrischen Bildern ist nicht unser Hauptgeschäft", sondern eher eine Service-Leistung. Jedoch sei dies ein wichtiger Türöffner. "Denn viele Kunden trauen sich anfangs gar nicht, einen Fotografen zu beauftragen." Wenn sie einmal dort sind, lernen die Kunden das Unternehmen kennen.

Oliver Vauth aus Datteln weiß andere Lösung

Für Oliver Vauth gibt es eine andere Lösung, unter der Fotografen nicht leiden müssten: Er schlägt vor, dass nur noch zertifizierte Fotografen die benötigten Bilder im Rohdaten-Format (RAW) erstellen und an die Behörden übermitteln dürfen. "Im RAW-Format kann jede Veränderung am Bild nachvollzogen werden", so Vauth. 

Die Stadt Datteln hat sich auf das mögliche Gesetz bis jetzt nicht vorbereitet - immerhin kann man seit letztem Jahr im Bürgerbüro und am Betriebshof mit Karte zahlen

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