Immer gut aufgelegt: Das Team des Kulturbüros Datteln. Michael Hans, Matthias Dekker, Cordula Brink, Christiana Falk-Becker und Bernd Schmolke.
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Immer gut aufgelegt: Das Team des Kulturbüros Datteln. Michael Hans (v.l.), Matthias Dekker, Cordula Brink, Christiana Falk-Becker und Bernd Schmolke.

25 Jahre Kulturbüro

Warum die Stars der Kabarett- und Musikszene gerne nach Datteln kommen

  • Sebastian Balint
    vonSebastian Balint
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Mit dem Team des Kulturbüros Datteln blicken wir zurück auf die letzten 25 Jahre, in denen sich die Kanalstadt zu einem bekannten und auch begehrten Auftrittsort für die Stars entwickelt hat.

Als Matthias Dekker vor 28 Jahren die Leitung des Kulturamtes Datteln übernahm, war das Unterhaltungsangebot in Datteln noch ziemlich übersichtlich. Es gab kleine, wiederkehrende Veranstaltungsangebote wie etwa einen Jazz-Frühschoppen, ein jährlich stattfindendes Sinfoniekonzert – und das seit Jahrzehnten erfolgreich etablierte Kanalfest war noch eine unabhängige Stabsstelle. Eine zentrale Anlaufstelle für sämtliche kulturellen Anlässe wie heute gab es damals schlichtweg nicht und Datteln war kreisweit die Stadt mit dem kleinsten Etat. Der betrug damals 20.000 D-Mark.

Datteln: Michael Hans verpasste dem Kanalfest eine Verjüngungskur

Was Dekker zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte: Innerhalb der Verwaltung gab es noch jemanden, der Interesse daran hatte, die Stadt Datteln kulturell auf andere Beine zu stellen: den heutigen Chef des Kulturbüros Michael Hans. Der hatte zuvor schon dem Kanalfest eine deutliche Verjüngungskur verpasst und Erfahrungen im Bereich Pressearbeit gesammelt.

Ohne voneinander zu wissen, entwickelten Matthias Dekker und Michael Hans ihre Ideen für die Stadt Datteln weiter, „bis mir irgendwann mal jemand sagt, dass da jemand sei, der gut zu mir passen würde“, erinnert sich Matthias Dekker.

Datteln: Neues Konzept kommt beim zuständigen Ausschus gut an

1996 war es schließlich soweit: Michael Hans wechselte zum Kulturamt und erstellte zusammen mit Matthias Dekker ein neues Konzept, das die Gründung eines Kulturbüros vorsah, „ganz nach dem Vorbild anderer Städte“, sagt Michael Hans. „Wir waren da ehrlich gesagt keine Vorreiter.“ Dekker ergänzt: „Datteln hatte seinerzeit kulturell keine Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus.“

Das Konzept der beiden traf im zuständigen Schul- und Kulturausschuss großen Anklang. Der sprach direkt seine Empfehlung aus – und nachdem die Idee den Hauptausschuss passiert hatte, wurde kurze Zeit später das Kulturbüro aus der Taufe gehoben. An der Spitze: Michael Hans.

Welche Erfolge das Kulturbüro schon nach kurzer Zeit erzielte, das lesen Sie heute in der Printausgabe der Dattelner Morgenpost und in unserem ePaper.

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