Über 800 Grad über den Köpfen: Aus allen fünf Dattelner Löschzügen nahmen Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Datteln an der Realbrandausbildung bei der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen teil.
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Über 800 Grad über den Köpfen: Aus allen fünf Dattelner Löschzügen nahmen Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Datteln an der Realbrandausbildung bei der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen teil.

Löschzüge üben den Ernstfall

Heiße Kiste: Dattelner Feuerwehr trainiert im Realbrandhaus in Gelsenkirchen

  • Sebastian Balint
    vonSebastian Balint
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Einen Tag trainierten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Datteln im Realbrandhaus in Gelsenkirchen. Trainiert wurde natürlich unter Corona-Schutzbedingungen.

Trainiert wurde unter realistischen Bedingungen, denn schon das erste Szenario hatte es in sich. Ort des Geschehens: ein Hobbykeller. Für die Feuerwehr meistens ein Albtraum. Schließlich werden dort häufig Gasflaschen, Lacke, Chemikalien oder andere Gefahrstoffe gelagert. Und das oftmals unsachgemäß.

Nur unter Atemschutz war es den Dattelner Feuerwehr-Trupps möglich vorzurücken. Dabei galt es Vorsicht walten lassen und per Funk ihren Gruppenführer bzw. die Einsatzleitung über potenzielle Gefahren informieren. Auch beim zweiten Szenario stand ein Hobbykeller im Mittelpunkt des Geschehens: Eine Werkbank war in Brand geraten.

Datteln: Feuerwehrleute kommen schnell ins Schwitzen

Der Hobby-Handwerker konnte sich aber eigenständig in Sicherheit bringen. Über das Treppenhaus rückte ein Trupp der Dattelner Feuerwehr in den Keller vor und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Schon die ersten beiden Übungen sorgten dafür, dass die Trainings-Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen kamen.

Das dritte Trainings-Szenario führte in eine brennende Küche. Jetzt war Tempo angesagt. Da das Feuer schon länger wütete, hatten sich die Möbel durch die Hitze ausgegast und die sogenannten Pyrolysegase hatten sich unter der Decke gesammelt. Plötzlich zündeten die Gase durch.

Datteln: Trupp muss nahender Feuerwalze ausweichen

Der Feuerwehr-Trupp sah eine Feuerwalze auf sich zur rollen und ließ sich deswegen nach hinten fallen, um unter der Hitzefront abzutauchen. Anschließend kühlte und löschte der Trupp den Brand mit Wasser. Nach acht Stunden harter Arbeit sind die Mitglieder der Dattelner Löschtrupps fix und fertig.

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