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So zogen die Klimaschützer von Fridays for Future bei ihrer ersten Demonstration durch die Innenstadt in Datteln.

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Fridays for Future:  500 Demonstranten zum Klimastreik erwartet - Kraftwerk Datteln 4 im Fokus

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Die sieben Mitglieder der Fridays-for-Future-Ortsgruppe Datteln rufen zur zweiten Klima-Demo auf. Das Hauptthema ist dieses Mal das Kraftwerk Daqtteln 4.

Update 25. November:

Am kommenden Freitag findet der nächste Klimastreik der Fridys-for-Future-Bewegung in Datteln statt. Mittlerweile erwarten die Organisatoren sogar schon 500 Teilnehmer. "Dieses Mal wird es richtig groß", sagt Carsten Majewski vom Orga-Team. Dieses Mal nehmen auch Schüler aus Waltrop, Castrop-Rauxel und Recklinghausen daran teil.

Dabei sein werden unter anderem auch die Parents for future, der BUND, Waltroper Aufbruch und die IG Meistersiedlung. Hauptthema der zweiten Demo ist vor allem das Kraftwerk Datteln 4, das mehrmals in den Schlagzeilen landete. Man könne nicht verstehen, wie man trotz den Klimapaktes überlege, das Kraftwerk ans Netz gehen zu lassen, so Majewski. 

Gestartet wird am Freitag um 14 Uhr am Neumarkt. Von dort aus geht es entlang der Castroper Straße, vorbei an der Kinderklinik, zum Kraftwerk Datteln 4. Dort findet dann auch die Endkundgebung statt. 

Datteln: Ortsgruppe ruft zur zweiten Demo auf

Das war unsere bisherige Berichterstattung: 

Es ist eine kleine Ortsgruppe in Datteln: Sieben Mitglieder zählt "Fridays for Future Datteln". Die setzen sich aber tatkräftig für den Klimaschutz ein. Am 29. November soll die insgesamt zweite Klimaschutz-Demo in Datteln stattfinden - die Demo wird um 14 Uhr an der Josefkirche, Castroper Straße 92, beginnen. Dem ersten Aufruf waren knapp 150 Dattelner gefolgt.

Julianna Wilczewski (17)  von der Dattelner Ortsgruppe lobt das Netzwerk der Klimaschützer und die Unterstützung aus den Nachbarstädten. Andere Ortsgruppen halfen auch bei der Organisation der ersten Klima-Demo. In diesem Rahmen überreichten sie Bürgermeister André Dora ein Schreiben mit Forderungen für den Klima-Schutz. 

Ganz oben auf der Liste steht das Kraftwerk Datteln 4. Das solle im Idealfall der Klimaschützer nicht ans Netz gehen. „Selbst wenn das Kraftwerk als das derzeit sauberste der Welt gilt“, erklärt Mike Majewski (56), „die Wege, welche die Kohle zurücklegen muss, um hier in Datteln das Kraftwerk zu betreiben, dürften diese Einsparungen wieder zunichtemachen.“

Datteln: Schlechte Radwege und kaum ÖPNV-Anbindung

Auch mit dem Themen Öffentlicher Nahverkehr und Radverkehr setzen sich die Klimaschützer auseinander. Dabei stellen sie einen erheblichen Mangel fest. „Als Dattelner ist man ja fast auf ein Auto angewiesen“, sagt die 13-jährige Victoria Wilczewski. „Das Radwegenetz ist schlecht ausgebaut und wird kaum gepflegt.“ Zudem sei das ÖPNV-Netz schlecht ausgebaut.

"Ich finde es unglaublich, dass es an unseren Schulen und in öffentlichen Gebäuden nicht möglich ist, Mülleimer aufzustellen, die nach Wertstoffen getrennt sind“, sagt ihre Schwester Julianna. Das sei ein Thema, das sie möglichst schnell umgesetzt sehen möchte, meint die Comenius-Schülerin.

Gespannt wartet die Gruppe nun auf ein Antwortschreiben der Stadtverwaltung. Die will auf das Schreiben reagieren und zu den Forderungen Stellung beziehen. Bis dahin wollen sie aber nicht untätig sein und kündigen zeitnahunterschiedliche Aktionen an

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