70 Kinder aus Ahsen wurden bislang in Flaesheim beschult. Damit könnte bald Schluss sein.
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70 Kinder aus Ahsen wurden bislang in Flaesheim beschult. Damit könnte bald Schluss sein.

Eltern sind alarmiert

Dattelner Grundschülern droht ein mehr als einstündiger Schulweg mit dem Bus

  • Sebastian Balint
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  • Uwe Wallkötter
    Uwe Wallkötter
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Ahsener Grundschülern droht unter Umständen im kommenden Schuljahr ein mehr als einstündiger Schulweg mit dem Bus. Jetzt soll Landrat Bodo Klimpel helfen.

Sechs Schülerinnen und Schülern aus Ahsen, die im kommenden Schuljahr eingeschult werden, droht ein mehr als einstündiger Schulweg mit dem Bus. Die Eltern der künftigen i-Männchen wollen ihren Nachwuchs an der Dorfschule im benachbarten Flaesheim anmelden.

Diese bei den Ahsenern sehr beliebte Möglichkeit besteht dank einer Kooperation zwischen Datteln und Haltern seit 2012. Die Fahrt mit dem Bus dauert nur wenige Minuten und die Kinder können direkt an der Heide-Schule in Flaesheim aussteigen. Rund 70 Ahsener Kinder sind seitdem dort beschult worden, nachdem die eigene Dorfschule mangels ausreichender Schülerzahlen dichtmachen musste.

Datteln: Beschulung im Nachbardorf scheint nicht nöglich zu sein

Doch jetzt könnte es ein Problem geben. Die gewünschte Beschulung im Nachbardorf scheint nicht möglich zu sein, weil zurzeit 51 Anmeldungen für die beiden Schulstandorte Haltern-Flaesheim (34 Anmeldungen) und Haltern-Hullern (17 Anmeldungen) vorliegen.

Dies hat zur Folge, dass zwei Eingangsklassen gebildet werden sollen, eine in Flaesheim und eine in Hullern. Infolgedessen könnten die sechs Ahsener Kinder nicht am gewünschten Standort Flaesheim der Heideschule aufgenommen werden. Ihnen könnte lediglich der Standort Hullern angeboten werden.

Das ist aber sehr problematisch, weil die Direktverbindung zwischen Datteln-Ahsen und Haltern-Hullern durch die fehlende Lippe-Brücke nicht mehr besteht und die Busverbindung von Ahsen bis Hullern sehr beschwerlich ist. Die Fahrtzeit beträgt mehr als eine Stunde – und die Kinder müssten umsteigen.

Datteln: Bürgermeister wenden sich an den Landrat

Zudem haben die sechs Ahsener Kinder alle Geschwisterkinder, die entweder schon in der Schule in Haltern-Flaesheim, oder aber künftig dort beschult werden. Für die Bürgermeister von Datteln und Haltern, André Dora und Andreas Stegemann, ist das alles andere als erstrebenswert. Deshalb haben sie sich in einem gemeinsamen Brief an Landrat Bodo Klimpel gewandt, um auf die Problematik hinzuweisen. In dessen Behörde, der Kreisverwaltung Recklinghausen, ist die zuständige Schulaufsicht angesiedelt.

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